Tödliche Bergausflüge: Zwei Opfer bei tragischen Alpinunfällen in Obersteiermark

Präbichl: 59-jährige Frau stürzt 300 Meter ab Kaiserschild: 42-jähriger Steirer rutscht aus

Zu zwei Alpinunfällen mit tödlichem Ausgang ist es in der Obersteiermark gekommen. Im Bereich des Polster am Präbichl dürfte eine 59-jährige Frau aus Oberösterreich vermutlich ausgerutscht sein - sie fiel rund 300 Meter in das dortige Kar. Ein 42-jähriger Steirer kam am Kaiserschild ums Leben, als er am Klettersteig ebenfalls etwa 200 bis 300 Meter abstürzte.

Die 59-jährige Oberösterreicherin befand sich mit zwei Freunden auf einer Bergtour im Gemeindegebiet von Vordernberg im Bereich des Polster im Bezirk Leoben. Gegen 10.30 Uhr stiegen die drei über den Osthang entlang des Grat zur dortigen Leobener Hütte ab.

Beim Überqueren des Grat stürzte die Frau dann in das Polster-Kar, teilte die Sicherheitsdirektion Steiermark mit. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen.

Am Kaiserschild, ebenfalls im Bezirk Leoben, kam es dann zum zweiten Unfall. Der 42-Jährige hatte sich offenbar gerade mit einem weiteren Bekannten beim gesicherten Aufstieg befunden.

(apa/red).