Titelgewinn '07 noch ausständig: hotVolleys
unterlagen im MEVZA-Finale Bled knapp 2:3

Meister Hypo Tirol nach 0:3 gegen Kaposvar Vierter

Die österreichischen Volleyball-Topteams laufen in dieser Saison weiter einem Titelgewinn hinterher. Nach dem Ausscheiden in der Gruppen-Phase der Champions League und dem Scheitern im heimischen Cup verpassten die hotVolleys in Bled mit einem 2:3 gegen das Team des Gastgebers die Titelverteidigung in der Mitteleuropa-Liga. Meister Hypo Tirol wurde durch ein 0:3 gegen Kaposvar Vierter.

Die hotVolleys waren nach dem überzeugenden 3:0-Sieg gegen die Tiroler am Dienstag im Halbfinale mit Selbstvertrauen in die Partie gegangen, obwohl Bled im Grunddurchgang bis auf eine Niederlage gegen die hotVolleys auf dem Grünen Tisch ungeschlagen geblieben war. Doch die Truppe aus Wien kämpfte und wurde auch mit dem Gewinn der Sätz eins und drei belohnt. Da Bled in den Sätzen zwei und vier die Nase vorne hatte ging es in den Entscheidungssatz, in dem die Gastgeber nach insgesamt 116 Minuten mit 15:13 die Oberhand behielten.

Glücklich, denn das Schiedsrichter-Team war den Slowenen besonders in der Entscheidung gut gesonnen. Das bekrittelte auch hotVolleys- Manager Peter Kleinmann: "Es hat nicht Bled gewonnen, sondern ein kroatischer und ungarischer Schiedsrichter sowie die vier slowenischen Linienrichter. Das war unseriös, nicht fair."

Tirol bot auch gegen Kaposvar eine enttäuschende Leistung. "Wir haben den absoluten Tiefpunkt erreicht", erklärte Coach Stefan Chrtiansky nach der Partie. "Ab jetzt kann es nur mehr besser werden." Kampfgeist und bedingungsloser Einsatz waren bei den Innsbruckern nicht vorhanden, die Ungarn siegten schließlich 3:0 (24,27,23). Chrtiansky: "Trotz zeitweiliger Führung können wir nie einen Satz konzentriert zu Ende spielen." (apa)