Leben von

Jack hätte nicht sterben müssen!

"Titanic"-Fangemeinde rätselt seit Jahren. Nun bestätigt Kate Winslet die Vermutung

Titanic © Bild: imago/UPI Foto

Fast 20 Jahre ist es her, dass Jack im eiskalten Wasser für seine geliebte Rose sein Leben gelassen hat. Immer noch zerbrechen sich "Titanic"-Fans den Kopf darüber, ob der Tod des jungen Mannes wirklich notwendig gewesen ist. Mittlerweile ist man sich aber einig: Jack hätte nicht sterben müssen! Oder etwa doch? Schließlich steht Kate Winslets Wort gegen das von Regisseur James Cameron.

Kate Winslet
© imago/EntertainmentPictures

"Titanic"-Fans sind sich sicher: Der vom jungen Leonardo DiCaprio gespielte Jack hätte nach dem Untergang des Luxus-Kreuzschiffs nicht sterben müssen. Auf dem Floß, das zuletzt Rose vor dem Tod bewahrt hat, wäre locker Platz für zwei gewesen, wie "gala.de" berichtet. Das bestätigt mittlerweile auch Kate Winslet, damals in der Rolle der Rose, gegenüber Jimmy Kimmel. In der "Late-Night-Show" verkündet sie: "Ich denke, wir hätten beide auf dieses Stück Holztür gepasst." Wie auch das folgende Bild beweist.

Das schlagende Gegenargument dazu liefert kein Geringerer als Regisseur James Cameron: Platz hätte er neben Rose vielleicht gehabt, der junge Jack. Aber das rettende Floß hätte das Gewicht der beiden nicht tragen können. Wäre Jack also zu seiner Rose auf das Stück Holz geklettert, wären beide dem sicheren Tod geweiht gewesen.

Stimmt auch nicht, wie "MythBuster" Jamie Hyneman bereits im Jahr 2012 bewiesen hat: Zum einen hätten die beiden - zusammen auf dem Floß - dieses nur erst einmal ausbalancieren müssen. Dann hätte das Stück Holz auch locker zwei Personen tragen können. Allerdings wären die beiden dabei halb unter Wasser gewesen. Doch auch hierfür hat Hyneman eine passende Lösung parat: Einfach die Rettungswesten am Floß montieren. Das hätte für besseren Auftrieb gesorgt und die zwei Schiffbrüchigen mehr oder weniger im Trockenen gehalten. Mit anderen Worten: Jacks Tod war also doch unnötig.

Cameron spricht ein Machtwort

Notwendig oder nicht - Cameron bereitet den ganzen Spekulationen einen jähes Ende: "Ich glaube, ihr versteht nicht ganz, worum es geht", sagt der Regisseur gegenüber der "Washington Post". "Das Drehbuch sagt, dass Jack stirbt. Er musste sterben. Also haben wir's vielleicht vermasselt und das Brett hätte ein winziges bisschen kleiner sein müssen - aber der Junge muss untergehen." Das Machtwort wäre also gesprochen. Doch ob sich damit die Fans zufrieden geben?

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