Tiroler Landtagswahl 2008: Dinkhauser punktete auch in den Transitgemeinden

Seine Liste erreichte in Schönberg 31,63 Prozent Grüne, ÖVP und SPÖ haben dort Stimmen verloren

Der ehemalige AK-Präsident Fritz Dinkhauser konnte mit seiner Liste bei den Tiroler Landtagswahl auch in den Transitgemeinden punkten. Die Grünen mussten dort ebenfalls Verluste hinnehmen. In der Gemeinde Schönberg im Stubaital (Bezirk Innsbruck-Land) kam Dinkhauser auf 31,63 Prozent und war damit nach der VP stimmenstärkste Partei.

Die Grünen schafften in Schönberg im Stubaital 9,82 Prozent, was einem Minus von 7,89 Prozentpunkten entsprach. Ein ähnliches Bild ergab auch ein Blick in die Gemeinden Vomp, Terfens und Baumkirchen. In Vomp, der Heimatgemeinde des auf der Liste Fritz Dinkhauser kandidierenden Transitform-Chefs Fritz Gurgiser, erreichte Dinkhauser 23,81 Prozent, die Grünen kamen auf 9,54 Prozent (Minus 6,98 Prozentpunkte). Verluste fuhren dort auch die SPÖ und die ÖVP ein. Die SPÖ errang 19,50 Prozent (28,07), die Volkspartei blieb mit 31,70 Prozent stimmenstärkste Partei musste aber ein Minus von 15,03 Prozentpunkten hinnehmen.

Auch in Terfens und Baumkirchen überschritt Dinkhauser die 20 Prozent-Marke. Die Grünen erlitten ebenfalls Einbußen. In Terfens kamen sie auf 12,41 (17,43) Prozent in Baumkirchen auf 9,32 (16,17).

(apa/red)