Tirol-Wahl '08. Der Rebell rührt um

Fritz Dinkhauser als Exportschlager?

Tirol-Wahl '08. Der Rebell rührt um © Bild: NEWS/Fischer

Aufstand: Fritz Dinkhausers Wahlsensation als Exportschlager: Tritt er jetzt auch in anderen Bundesländern an?

Den schon bestellten und mittlerweile natürlich stornierten Alterssitz just an der pittoresken Südküste Englands, die „meiner tollen Frau Heidi“ oft und oft versprochene wirkliche Rosamunde-Pilcher-Idylle, muss er sich jetzt „leider, leider wirklich abschminken“: Fritz Dinkhauser, 68. Nach seinem Tiroler Sensationserfolg bleibt ihm gar nichts anderes übrig. Umso mehr, als der „Rebell“ drauf und dran ist, im politischen Gefüge österreichweit kräftig umzurühren. Denn sein „aus dem Stand“ eroberter zweiter Platz im Tiroler Landhaus animiert seit Sonntagabend Politik-Verdrossene allerorten, ebenfalls aufzustehen.

Der Dinkhauser-Faktor. Der Wahltriumphator spricht von „interessanten Signalen“ (Interview rechts), die er seit Sonntag empfange. Anfragen aus der Steiermark, aus Oberösterreich, Salzburg und Kärnten sind es, die auf Dinkhauser hereinprasseln.

Ihr Tenor: „Wir sind Bürger­liche und fühlen uns von der Bundes-ÖVP nicht mehr vertreten. Wir brauchen auch solche Bürgerforen, wir brauchen auch einen Fritz Dinkhauser.“

Frustrierte Bürgerliche begehren auf. Sogar in Südtirol, in Bayern und in der Schweiz schaut man plötzlich interessiert auf Dinkhauser. National wie international wird formuliert: „Als aufrechte BürgerInnen haben wir genug von Parteien, Seilschaften und Machenschaften. Unsere Länder müssen wieder gerechter und sozialer werden, mit Ungerechtigkeiten ist aufzuräumen. Politik muss den Menschen wieder zuhören. Das Leben wieder leistbar werden.“

Der 68-jährige Ex-AK-Präsident von Tirol ist überrascht und fühlt sich zugleich ganz außerordentlich bestätigt: „Ich bin angetreten, um zu beweisen, dass ich die bessere bürgerliche Alternative zur ÖVP bin. Denn Tirol braucht ‚ein Kabinett der besten Köpfe‘ aus allen Lagern. Das muss doch möglich sein! So will ich einen neuen demokratischen Weg für Tirol, ein neues Denken, das für ganz Österreich und darüber hinaus Beispiel sein könnte.“

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