Asyl von

Tirol: Flüchtinge kommen
in Kaserne unter

Haller Bürgermeisterin lässt Unterbringung nun doch zu - soll große Not lindern

Asyl: Flüchtlinge in einem Quartier in Österreich. © Bild: APA/HANS KLAUS TECHT

"Zwischen 60 und 70 Flüchtlinge" sollen in der ehemaligen Straubkaserne in Hall in Tirol Unterkunft finden. Dies sagte die Bürgermeisterin der Stadtgemeinde, die LAbg. Eva-Maria Posch der APA und bestätigte damit einen Bericht der "Tiroler Tageszeitung" (Samstagsausgabe). Die Asylwerber würden in der kommenden Woche in die Kaserne einziehen, meinte Posch.

Das Land Tirol hatte die Unterbringung von Flüchtlingen in der Straubkaserne, dessen Areal im Eigentum von Bauern steht, schon seit längerem geplant. Man verwies jedoch auf laufende Gespräche mit der Bürgermeisterin. Diese hatte sich zunächst wenig angetan von dem Vorhaben gezeigt. Die Lage am Stadtrand bewirke eine gewisse Isolation, es fehle auch an der notwendigen Infrastruktur, meinte sie unter anderem.

Not lindern

Es gehe darum, vorübergehend die große Not der betroffenen Menschen zu lindern, begründete Posch gegenüber der APA nunmehr ihr Einverständnis. Zudem habe man sich in Hall immer sehr offen gezeigt, etwa Wohnungen und Grundstücke für Asylwerber zur Verfügung zu stellen.

Kommentare

Oberon
Oberon melden

Das Bild von der Flüchtlingsfamilie kommt mir bekannt vor, denn meistens sieht man nur Männer ohne Anhang, und das macht misstrauisch.
Lt. "TT" soll es kein reines Männerheim werden. Und jetzt kommt's! Die Einwohner von Oberperfuß wurden von der Bürgermeisterin informiert. Wie man sieht, geht's. Selten, aber doch.
Denn - es ist kein gutes Gefühl, vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden.

christian95 melden

Da kenne ich auch ein Beispiel: Jungendliche werden in ganz Europa aufgeteilt um Asyl anzusuchen. Wer Asyl bekommt darf seine ganze Familie nach holen.

So etwas gibt es nirgends in Europa! Weil das Innenministerium (ÖVP) und der hochbezahlte Integrationsminister (ÖVP) überfordert sind und weiterhin für arme Flüchtlinge kein Quartier besorgen können, muss das Heer weichen. Statt dem Heere haben WIR nun Flüchtlinge in den Kasernen!

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