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Bluttat in Wörgl: Mann
nach Stichverletzung tot

Täter flüchteten nach Handgemenge

Polizei Wien © Bild: APA/HERBERT PFARRHOFER

In Wörgl in Tirol ist in der Nacht auf Donnerstag ein 20-jähriger afghanischer Staatsbürger gestorben, nachdem er bei einem "Handgemenge" eine Stichverletzung im Bereich des Brustkorbes erlitten hatte. Nach der Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen verfolgt die Polizei erste Ermittlungsansätze.

Ein weiterer 19-jähriger Afghane wurde bei der Auseinandersetzung unbestimmten Grades verletzt. Die bisher unbekannten Täter flüchteten mit zwei Pkw in Richtung Stadtzentrum Wörgl.

Täter weiterhin auf der Flucht

Die Täter wurden zwar noch nicht aufgespürt, auch könne man nicht sagen, warum es zu dem Streit kam. Auf die zwei Fluchtfahrzeuge gebe es mittlerweile aber Hinweise, sagte LKA-Leiter Walter Pupp. Nähere Details wollte Pupp aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt geben. Auch sei die Obduktion des 20-Jährigen noch nicht abgeschlossen. Man könne aber davon ausgehen, dass ein Messerstich in den Brustkorb des Mannes die Todesursache war. Noch überprüft wurde, ob sich die Gruppen vorher bereits gekannt hatten, sagte Pupp. Es gebe aber noch "keinen schlüssigen Beweis" dafür.

Polizei bittet um Hinweise

Bei dem Streit zwischen drei Afghanen und zehn weiteren jungen Männern unbekannter Herkunft war in der Nacht auf Donnerstag bei einem Fast-Food-Restaurant ein Afghane tödlich verletzt worden. Die zehnköpfige Gruppe flüchtete anschließend mit einem roten und einem silbernen VW Golf. Bei einem der beiden Autos soll ein Seitenspiegel fehlen, die Polizei bat um Hinweise.

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