Tipps für Sammler von morgen: Kunstmesse
ViennAfair bietet auch Kunst zum Kaufen!

NEWS: Experten sagen, was sich zu kaufen lohnt KLICKEN: Kunst in Kategorien von 1.000 bis 30.000 €

Über Wien liegt das Kunstmesse-Flair - die ViennAfair im Messezentrum läuft von 26. bis 29. April. NEWS hat Experten gefragt und in Galerien nachgesehen, was es in den Kategorien 1.000, 5.000, 10.000 und 30.000 Euro zu kaufen gibt.

Der ultimative Tipp in Sachen Kunstsammeln klingt so einfach und ist - vor allem bei durchschnittlich dimensionierter Börse - doch so kompliziert. "Es gibt viel zu wenig reine Lustkäufe. Ich hätte meine besten Investments nicht gemacht, wenn ich dabei immer nur ans Investment gedacht hätte. Man darf beim Kunstkauf nicht wochenlang drüber nachdenken, ob der Künstler berühmt wird oder nicht", sagt der Galerist Ernst Hilger. Er ortet im Kunstbusiness den Trend: Größere Beträge werden nur für abgesicherte Stars ausgegeben. Spontankäufe gibt es allenfalls bei junger Kunst. Doch auch hier traut nicht jeder dem eigenen Geschmack.

Andrea Jungmann von Sotheby's Wien animiert zukünftige Sammlerkundschaft, klein anzufangen. Bei der Verkaufsausstellung ARTmART im Künstlerhaus (25. 4. bis 1. 5.) etwa sind 2.000 Werke von 200 Künstlern zum Einheitspreis von 70 Euro zu haben. "Wenn's wenig kostet und gefällt, hat man ein Original zuhause hängen. Das ist doch viel besser als ein Poster aus dem Einrichtungshaus." In den Preissegmenten 1.000 und 5.000 ermutigt sie: "Da kann man wirklich schon viel kaufen. Etwa ein Ölbild der jungen, aufstrebenden Österreicherin Esther Stocker. Die ist im Moment sehr erfolgreich, und der Preis wird steigen."

Auch Kunsthallen-Chef Gerald Matt meint: "Kunst gibt es in jeder Preislage. Wer preiswert mit jungen Künstlern anfängt, hat zwar ein höheres Risiko, aber dafür auch mehr Chancen und meist auch einen anregenden persönlichen Austausch." Matt empfiehlt um rund 1.000 Euro: "Die Österreicherin Rita Nowak. Sie gehört zu einer jungen, frechen Girlie-Generation, lebt und arbeitet in London. Ihr Fotoprint, Porträt eines Sünders' zeigt ein geordnet-chaotisches Arrangement, das an Hieronimus Boschs, Sieben Todsünden' erinnert."

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