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Unsere Liga ist besser als ihr Ruf

Tino Teller über die Leistungen der heimischen Fußballvereine auf der Europa-Bühne

NEWS-sportchef Tino Teller © Bild: NEWS/Stögmüller Katharina

Nach der WM-Qualifikation ist vor der Champions League und der Europa League: Am kommenden Mittwoch feiert die Wiener Austria im Wiener Happel-Stadion ihre Premiere in der „Königsklasse” des europäischen Fußballs. Auftaktgegner ist der FC Porto. Tags darauf messen sich Red Bull Salzburg (gegen Elfsborg) und Rapid Wien (gegen FC Thun) in der „zweiten Liga” Europas.

Drei von fünf österreichischen Klubs spielen also auch im Herbst auf internationaler Ebene um zusätzliche Erfolgsprämien der UEFA und um Punkte für die Fünfjahreswertung. Gelingt die Übung, dann darf die heimische Liga in zwei Jahren sogar mit einem fixen Startplatz für den Meister in der Gruppenphase der Champions League spekulieren. Das ist weit mehr, als man unserer „Operetten-Liga” gemeinhin zutraut. Noch besser: die beiden Wiener Traditionsklubs haben ihre Europa-Tickets mit überwiegend jungen österreichischen Spielern errungen. Das war nicht immer so. Und auch die „Bullen” setzen vermehrt auf junge Talente. Das gibt Hoffnung.

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