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Tillerson: Weiter Hoffnung auf diplomatische Lösung in Nordkorea

US-Außenminister: "Maximaler Druck" führte dazu, dass es seit 60 Tagen "keinen provokativen Akt" mehr gegeben habe

US-Außenminister Rex Tillerson gibt die Hoffnung auf eine diplomatische Hoffnung des Nordkorea-Konflikts nicht auf. "Viele sind der Auffassung, dass bedeutende Resultate erzielt werden", sagte Tillerson am Montag in Washington über die US-Strategie des "maximalen Drucks".

Es gebe gesicherte Anzeichen dafür, dass Nordkorea vor einem Versorgungsproblem bei Treibstoff stehe und die Staatseinnahmen deutlich sinken. "Vielleicht ist das der Grund dafür, dass es seit 60 Tagen keinen provokativen Akt mehr seitens Pjöngjang gegeben hat", sagte Tillerson.

Die von Präsident Donald Trump angekündigten neuen US-Sanktionen gegen das kommunistische Land bezeichnete der Außenminister als vor allem symbolisch. "Sie zeigen auf, was für ein brutales Regime das ist", sagte Tillerson im Weißen Haus. Eine Reihe von Schlupflöchern werde geschlossen.

Zahlreiche Länder hätten ihre Wirtschaftsbeziehungen zu Nordkorea bereits deutlich zurückgefahren oder eingestellt. Tillerson nannte Singapur, Sudan und die Philippinen als Beispiele. Allerdings betonte er auch, Nordkorea habe sich in der Vergangenheit als zäh erwiesen. "Sie haben enorme Fähigkeiten, eine Menge zu erleiden."

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