Tiertransporter in Kärnten umgekippt: Todgeweihte Schweine ergriffen die Flucht

Örtliche Einsatzkräfte fingen aber alle wieder ein Lavamünder Straße musste gesperrt werden

Tiertransporter in Kärnten umgekippt: Todgeweihte Schweine ergriffen die Flucht

Schauplatz einer Schweinejagd war Mittwoch früh die Unterkärntner Stadt Lavamünd (Bezirk Wolfsberg). Nach einem Unfall mit einem Tiertransporter waren rund 30 der insgesamt 80 Borstentiere ausgebrochen. Die Ausreißer konnten erst nach einigen Stunden eingefangen werden und mussten wie geplant den Weg zum Schlachthof antreten.

Als der Anhänger des aus St. Veit/Glan stammenden Transporters vermutlich auf Grund überhöhter Geschwindigkeit umgekippt war, kam es in Lavamünd zu einem frühmorgendlichen Spektakel: Die ausgebrochenen und bis zu 130 Kilo schweren Schweine rannten durch den gesamten Ort, die Feuerwehrangehörigen betätigten sich als Einfänger. Erst gegen 8.00 Uhr waren sämtliche Tiere wieder in einem umzäunten Graten in Verwahrung.

Danach mussten die Feuerwehrmänner und freiwillige Helfer die im umgestürzten Transporter eingeklemmten Schweine befreien. Da diese naturgemäß sehr verschreckt waren, gab es lautstarkes Gequieke, das in ganz Lavamünd zu vernehmen war. Fünf Tier waren bei dem Unfall verendet. Die Straße durch Lavamünd war während des gesamten "Schweine-Einsatzes" für den Verkehr gesperrt.

(apa/red)