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Die Suche nach dem Tiersitter

Die Urlaubszeit ist im Anmarsch. Worauf Sie achten müssen, wenn Sie ohne Ihr Tier verreisen.

Tiersitter - Die Suche nach dem Tiersitter © Bild: Corbis

Hunde sind am glücklichsten, wenn sie ihre Familie überallhin begleiten dürfen. Das gilt auch für Urlaubsreisen. Allerdings sollte man abwägen, welche Strapazen den Vierbeinern zumutbar sind. Katzen sind dagegen meist sehr ortsgebunden. Sie haben keine Freude damit, an fremde Plätze, seien diese noch so schön, verschleppt zu werden.

Eine verlässliche Urlaubsbetreuung zu finden, die für Zwei- und Vierbeiner passt, ist aber gar nicht einfach. Darauf ist zu achten:

Gut betreut ist halb gewonnen
Am besten ist es, wenn man seinen Liebling der Verwandtschaft oder verlässlichen Bekannten anvertrauen kann. Allerdings sollten dabei nur diejenigen infrage kommen, die sich mit Tieren auskennen und Freude daran haben. Je weniger sich am gewohnten Tagesablauf für die Tiere
verändert, desto stressfreier für sie. Im Optimalfall dürfen sie sogar im vertrauten Zuhause bleiben. Speziell für Katzen oder Hunde, die an Verlustangst leiden, ist das von Vorteil.

Um den Vierbeinern die Umstellung zu erleichtern, sollte sich der Betreuer schon vorab mit dem Tier beschäftigen und zu Spaziergängen mitkommen. Wichtig ist, dass Bello auf seinen Betreuer reagiert und folgsam ist. Sonst könnte es das letzte Mal gewesen sein, dass sich die Verwandtschaft als Tiersitter zur Verfügung gestellt hat.

Wenn professionelle Hilfe wie etwa ein Tiersitter oder eine Tierpension benötigt wird, sollte man diese schon Wochen vor dem Urlaub organisieren. Zum einen, damit sich Tier und Tiersitter vorab kennenlernen – nicht jeder harmoniert mit jedem. Zum anderen, um zu vermeiden, dass am Ende alles ausgebucht ist. Tierpensionen sollte man sich vorher genau ansehen und Referenzen einholen. Eine Probenacht ist zu empfehlen, um herauszufinden, wie das Tier reagiert. Ein Tiersitter sollte wiederum Zeugnisse vorweisen und ebenfalls Referenzen angeben können.

Egal, wer die Betreuung während der Urlaubszeit übernimmt, es ist überaus
wichtig, die Gewohnheiten und „Macken“ seines Lieblings genau zu schildern. Gewohnte Routine gibt den Tieren Sicherheit und Orientierung. Sie erleichtert aber auch dem Betreuer den Umgang mit dem Vierbeiner. Aufpassen alleine reicht nicht. Es muss schon auf die individuellen Bedürfnisse der Tiere eingegangen werden, damit sich diese in Herrchens Abwesenheit auch wohlfühlen.

Checkliste - Infos für Betreuer

Aufklärung:
Der Betreuer sollte über die Bedürfnisse und Eigenheiten des Tieres (z. B.: Umgang mit anderen) aufgeklärt sein.
Daten:
Der Betreuer benötigt Adresse und Telefonnummer vom Urlaubsort.
Notfall:
Adressen, Telefonnummern und Anfahrtspläne vom vertrauten Tierarzt und der Tierklinik müssen parat liegen.
Ablauf:
Der gewohnte Tagesablauf sollte zur Orientierung aufgeschrieben werden.
Extras:
Futter und Medikamente sollten in ausreichender Menge vorhanden sein.

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