Balluch klagt Republik

Tierschützer fordert von Österreich Schadenersatzzahlung über 600.000 Euro

von Martin Balluch © Bild: APA/Hochmuth

Laut der Tageszeitung hat Balluch zudem auf "Feststellung", dass die Republik "für sämtliche vorhersehbare oder nicht vorhersehbare Spät- und Dauerfolgen" haftet, geklagt. Der gesamte Streitwert liege demnach bei rund 600.000 Euro.

Balluch war im Prozess rund um den "Mafia-Paragrafen" freigesprochen worden. Im April dieses Jahres forderte der Obmann bereits 1,1 Millionen Euro von der Finanzprokuratur für die ungerechtfertigte U-Haft von 105 Tagen, Verdienstentgang und Verteidigungskosten. Erhalten hatte Balluch aber nur knapp 27.000 Euro.

Kommentare

@brabus Ein wahres Wort! Aber in diesem Land wo Staatsanwälte nur einen Verweis bekommen, wenn diese einen imaginären Pistolenschuß auf Tierschützer abfeuern, ist Hopfen und Malz verloren. Solche Leute gehörten sofort entlassen und haben an einem Arbeitsplatz in einem "Rechtssystem" nichts verloren. Quintessenz: Unfähigkeit deckt sich gegegnseitig!

brabus melden

Warum die ganze Republik klagen und nicht jene Personen persönlich zur Verantwortung ziehen, die diese Misere verursacht haben ? Warum sollen sich unfähige Politiker und Beamte immer hinter dem Steuerzahler verstecken können ?

Wergznase melden

Weil die Beamte nicht aus persönlichem Interesse sondern im Auftrag der Republik gehandelt haben. Kann man ihnen kein schweres Dienstversäumnis nachweisen ist es so wie wenn man sonst in seiner Arbeit etwas "erfolglos" macht. Dann trägt auch der Auftraggeber (in der Regel die Firma) die Kosten. Was hülfe es zusätzlich auch, Millionenschäden von Privatpersonen einzuklagen und diese dann mangels Privatvermögen trotzdem nicht zu bekommen ?
Wer würde noch einen Bus fahren oder gar ein Flugzeug fliegen, wenn ein fahrlässig verursachter Schaden sofort Privatkonkur bedeutete ?
Welcher Arzt wäre noch tätig, wenn ein jederzeit möglicher Fehler den finanziellen Ruin bedeutete ?

Und Schuld hat unsere Super- Justiz. Gegen Österreicher mit dem Knüppel drauf und bei ausländischem Gesindel den Schwanz einziehen. Siehe:
http://www.news.at/a/wien-mollardgasse-bettlerquartiere#1

Ivoir

Er hat gute Chancen damit durchzukommen, die Steuergelder sitzen bekanntlich sehr locker.

Seite 1 von 1