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Ameisenbär-Nachwuchs

Ameisenbär „Hombrecito" ist der neue Star im Tiergarten Schönbrunn

Tiergarten Schönbrunn - Ameisenbär-Nachwuchs © Bild: Norbert Potensky

Lange Schnauze und verschlafener Blick: Der Ameisenbär-Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn ist einfach entzückend. Am 27. November erblickte das männliche Jungtier mit dem Namen „Hombrecito" nach etwa 190 Tagen Tragzeit das Licht der Welt. Um Mutter und Jungtier die nötige Ruhe zu gönnen, war das Haus seit der Geburt geschlossen. Jetzt können die Besucher den kleinen Racker bewundern.

In typischer Ameisenbär-Manier ist das Neugeborene sofort nach der Geburt auf den Rücken seiner Mutter Emilia geklettert. „Das Kleine reitet die erste Zeit huckepack. Schläft die Mutter - und das tun Ameisenbären ausgiebig - schlummert das Jungtier zugedeckt von ihrem buschigen Schwanz. In dieser Position wird es auch gesäugt", so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Der Vater ist übrigens Silva, der erst vor einem Jahr aus dem Colchester Zoo nach Wien übersiedelt ist.
Der kleine Hombrecito wiegt rund 1,4 Kilogramm und misst von der Nasen- bis zur Schwanzspitze etwa 35 Zentimeter. „Die Mutter säugt das Jungtier etwa sechs Monate lang. Schon bald schleckt es aber mit der typisch langen Zunge wie seine Eltern den Futterbrei", erklärt Schratter. Der Nachwuchs sieht wie die Miniaturausgabe seiner Mutter aus und ist aufgrund der Fellzeichnung perfekt getarnt, wenn er auf ihrem Rücken sitzt.

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