Tibet Terrier - Hunde aus dem Kloster: Warnen zuverlässig vor jedem Eindringling

Köperbau an niedrige Temperaturen angepasst Lange Haare versperren dem Vierbeiner oft die Sicht

Tibet Terrier - Hunde aus dem Kloster: Warnen zuverlässig vor jedem Eindringling © Bild: APA/Leukert

Die Vierbeiner wurden früher oft in Klöstern aufgezogen. Sie warnten zuverlässig vor jedem Eindringling und galten als Glücksbringer, weshalb sie ausschließlich verschenkt, und nie verkauft wurden. Die Nomaden hielten den Tibet Terrier als Hirten- und Familienhund.

Herkunft
Er stammt aus dem tibetanischen Gebirge und wurde von den Einheimischen „Tibet Apso“ genannt, was soviel wie kuschelig und behaart bedeutet. Eigentlich ist der Name Tibet Terrier ja irreführend, denn durch seine Adern fließt kein Tropfen Terrierblut.

Die Ursprünge der Rasse sind weitgehend unbekannt und seine Funktion umstritten. Zum einen galt er als heiliger Tempelhund tibetischer Klöster und zum anderen als einfacher Hofhund. Man geht aber eher davon aus, dass sie Klosterhunde waren, denn ihre kleineren, „Halbgeschwister“, die Lhasa-Apsos wurden als Palasthunde gehalten.

Aussehen
Der solide Körperbau ist an niedrige Temperaturen und ein spärliches Leben angepasst. Die Rüden können bis zu 41 cm gross werden. Der Schwanz rollt sich über dem Rücken ein. Die Wuschelhunde haben ein doppeltes Haarkleid: feine Unterwolle mit darüberliegendem langem und dichtem Deckhaar (glatt oder gewellt). Das besondere Merkmal dieser Hunde sind die, optimal an die schneereichen Umweltbedingungen angepassten, sehr breiten und flachen Pfoten. Diese sind sonst bei sonst bei keiner anderen Rasse zu finden.

Gesundheit
Sie sind robuste Tiere, die ein Alter zwischen 15 und 17 Jahren erreichen.

Charakter
Tibet Terrier gelten als wachsam, aufmerksam und zuverlässig. Fremden gegenüber sind sie eher zurückhaltend. Seine Familie ist ihm aber heilig!

Besonderheiten
Die langen Haare versperren dem Vierbeiner oft die Sicht, daher sollte man diese, schon aus Sicherheitsgründen für den Hund, rund um die Augen kürzen.

Isabel Finsterwalder