Feuer am Dach von

Thomas Markle: Schwere
Vorwürfe gegen Meghan & Harry

Feuer am Dach - Thomas Markle: Schwere
Vorwürfe gegen Meghan & Harry © Bild: imago/PA Images

Meghan und Harry haben Handlungsbedarf. Das Paar sollte sich schnellstmöglich mit Thomas Markle, dem Vater der Herzogin, in Verbindung setzen, denn der macht ihnen in einem neuen Interview schwere Vorwürfe.

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"Vielleicht wäre es für Meghan einfacher, wenn ich tot wäre", meint der 73-jährige Thomas Markle in einem neuen Interview mit der "Mail on Sunday". Ganze neun Stunden lang über drei Tage verteilt plauderten die beiden Journalisten Peter Sheridan und Caroline Graham im mexikanischen Rosarito mit dem Vater von Herzogin Meghan. Geld soll dafür keines geflossen sein, heißt es ausdrücklich.

© www.PPS.at Thomas Markle beim Aussuchen ein Glückwunschkarte
»Ich bin wirklich verletzt, dass sie mich komplett aus ihrem Leben ausgeschlossen hat«

Seit seiner Pensionierung lebt Thomas Markle in Mexiko. Einer seiner Nachbarn im Küstenort Rosarito soll Charlie Sheen sein. Ein seinem Haus hat der Vater von Herzogin Meghan mit den beiden Journalisten der "Mail on Sunday" einmal mehr über seine Tochter und seinen Schwiegersohn Harry, den er in seinem Leben noch nie gesehen hat, gesprochen. Er sieht dies als einzige Möglichkeit, um zu seiner geliebten Tochter durchzudringen, denn die Möglichkeit, privat mit ihr Kontakt aufzunehmen, wurde ihm genommen. Früher habe er noch die Nummer von Meghans persönlichen Mitarbeitern im Palast gehabt, doch nachdem er die royale Familie kritisierte, wurde der Kontakt gekappt. "Die Nummern wurden getrennt, sie funktionieren nicht mehr. Ich kann meine Tochter nicht kontaktieren", erklärt Thomas Markle. Er sei "wirklich verletzt, dass sie mich komplett aus ihrem Leben ausgeschlossen hat".

© imago/ZUMA Press Rosarito - hier lebt Meghans Vater

Herzogin Meghan feiert am 4. August ihren 37. Geburtstag. Ihr Vater wollte ihr zu diesem Anlass eine Karte schicken, hat jedoch Zweifel, dass sie seine Tochter überhaupt erreichen würde. Thomas Markle nennt Meghan sein "beloved bean" (geliebtes Böhnchen) und wünscht sich verzweifelt, endlich wieder in Kontakt mit ihr zu treten. Seiner Meinung nach ist das Königshaus daran schuld, dass sich Meghan seit ihrer Hochzeit mit Prinz Harry nicht mehr bei ihm meldet.

Thomas Markle konnte aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht zur Trauung nach England fliegen, bestreitet jedoch die Vorwürfe, sein Herzinfarkt sei bloß erfunden gewesen, vehement. Auch kolportierte Alkoholprobleme weist der 73-Jährige von sich.

© APA/AFP/POOL/Brian Lawless Meghan mit Ehemann Harry
»Ich könnte morgen sterben. Vielleicht wäre es für Meghan einfacher, wenn ich tot wäre«

Thomas Markle macht sich Sorgen, dass er nicht mehr lange zu leben haben könnte. "Die Männer in meiner Familie werden selten über 80, also wäre ich überrascht, wenn ich noch weitere zehn Jahre hätte. Ich könnte morgen sterben", meint er. "Es wäre nicht so schlimm. Ich habe eine buddhistische Einstellung zum Tod. Vielleicht wäre es für Meghan einfacher, wenn ich tot wäre. Alle hätten dann Mitleid mit ihr. Aber ich hoffe, dass wir uns aussöhnen. Ich würde es hassen, zu sterben ohne vorher noch einmal mit Meghan gesprochen zu haben", sagt der 73-Jährige.

© www.PPS.at Thomas Markle bei seinem TV-Interview vor einigen Wochen

Thomas Markle ist sich sicher, dass Meghan und Harry kommendes Jahr Eltern werden. Die Vorstellung, seine Enkelkinder niemals zu Gesicht zu bekommen, jagt ihm Angst ein. "Wie tragisch ist das, einem Kind den Großvater zu entziehen, nur weil er ein paar kritische Dinge über die Royal Family gesagt hat?", fragt Markle.

Thomas Markle bot Entschuldigung an

Nach dem Skandal mit den gestellten Paparazzi-Bildern kurz vor der Hochzeit bot Thomas Markle Meghan und Harry an, sich öffentlich zu entschuldigen. Seine Tochter und sein Schwiegersohn meinten jedoch, dies sei "nicht notwendig". "Dann rief mich ein persönlicher Berater an und sagte: 'Sie haben die Royal Family vergrämt, aber ich kann Ihnen bei der Entschuldigung helfen'", erklärt Meghans Vater. Er meint, die Royals hätten ihm "verwirrende Signale" gesendet.

»Was mich ärgert, ist Meghans Gefühl der Überlegenheit. Sie wäre nichts ohne mich«

Auch wenn es wohl keine kluge Idee war, hat Thomas Markle den Weg an die Öffentlichkeit gewählt, um zu seiner Tochter durchzudringen. In seinem neuesten Interview findet er nicht nur lobende Worte für sie. "Was mich ärgert, ist Meghans Gefühl der Überlegenheit. Sie wäre nichts ohne mich. Ich habe sie zu der Herzogin gemacht, die sie heute ist. Alles, was Meghan ist, zu dem habe ich sie gemacht."

Meghans Vater bringt Lady Di ins Spiel

Und dann bringt Thomas Markle auch noch Lady Diana ins Spiel. Prinz Harrys verstorbene Mutter hätte die Art und Weise, wie er behandelt wird, "verabscheut", meint Meghans Vater. Was Prinz Harry wohl von dieser Aussage seines Schwiegervaters hält? "Es ist mir egal, wenn Harry nie wieder mit mir spricht, ich werde es überleben", meint Markle dazu.

© imago/Sven Simon Prinz Harrys verstorbene Mutter Diana

Ob das erneute Interview dafür sorgt, dass Meghan und Harry sich bald bei Thomas Markle melden? Es darf bezweifelt werden. Da der enttäuschte Vater, der keine Ahnung hat, wie man mit dem Königshaus umgeht, jedoch so bald nicht schweigen wird, wäre es klug, wenn der Herzog und die Herzogin von Sussex bei einem privaten Treffen die Wogen glätten und somit künftige Interviews vermeiden könnten. Angeblich hat der Palast ja bereits ein baldiges Treffen in den USA geplant, bei dem Meghan ihre Familie zur Räson bringen soll. Nötig wäre es.

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