Thomas Gottschalk von

"Eine wahnsinnige Granate"

Ein Loblied auf Thea. Der Entertainer redet bei Markus Lanz über seine Frau.

Thomas Gottschalk mit Frau Thea bei den Bambis in Wiesbaden 2011 © Bild: APA/EPA/Kappeler

Das große "Wetten, dass.."-Treffen wurde zu einem Loblied auf seine Ehefrau. Offen wie selten sprach Thomas Gottschalk bei Markus Lanz über seine Gattin Thea und das Leben mit ihr. Der 62-Jährige erklärt etwa, dass seine Frau "eine wahnsinnige Granate war", verrät aber auch, wer daheim den Ton angibt. "Thea redet mehr als ich", gesteht Gottschalk.

Die deutsche "Bild" hat die spannendsten Zitate der Show zusammengetragen. Ob denn Gottschalk daheim eine gewisse Huldigung durch seine Frau brauche, wollte Markus Lanz wissen. "Da wären wir längst geschieden", antwortete Gottschalk. Seine Frau sei keine, die ihm ständig erkläre, wie toll er sei. "Hier bist du zu Hause, hier läuft keine Eröffnungsmusik, wenn du reinkommst", weiß die Samstagabend-Legende.

Dass seine Ehe immer wunderbar war, möchte Gottschalk gar nicht behaupten. Dass Thea aber die richtige sein dürfte, ist ihm offenbar erst kürzlich bei einem Lokalbesuch wieder aufgefallen: "Thea, ich möchte mit keiner anderen Frau der Welt an irgendeinem anderen Ort auf dieser Welt sitzen", will er ihr erklärt haben.

Mord oder Scheidung
Von Lanz mit dem launigen Zitat "An Scheidung habe ich nicht gedacht, an Mord dagegen öfter" konfrontiert, bleibt Gottschalk trotzdem locker. "Ich gehe mal davon aus, dass das meiner Frau auch so ging", so der Entertainer. In Sachen Eifersucht hatte allerdings Gottschalk die Nase vorn. "Ich bin krankhaft eifersüchtig gewesen. Thea war eine wahnsinnige Granate", gibt er zu. Dafür fand der 62-Jährige seinerzeit aber ein einfaches Gegenmittel. "Und da hatte die so ein nebulöses kleines Büchlein, und da stand dann Robert Dingens und so – und dann hab ich der jede Telefonnummer versaut, aus der Eins hab ich ‘ne Vier gemacht, aus der Drei ‘ne Acht."

Amüsant auch die Geschichte des Kennenlernens. 1972 in München sei das passiert, obwohl Gottschalk laut eigener Auskunft nicht der "große Aufreißer" und "Thea nicht das, was mir zustand" war. Auf der Flucht vor einem weiteren Verehrer musste sich die zukünftige Frau Gottschalk aber hinter ihm verstecken - und tanzen. Der Glückliche wußte sofort, was zu tun war: "Und dann wusste ich genau, ich muss anfangen zu reden, denn mit Tanzen hab ich noch keine rumgekriegt."

Immer noch eine Granate
Warum Gottschalk so selten öffentlich über seine Ehe spricht? "Meine Frau hasst grundsätzlich öffentliche Liebeserklärungen von Promis. Insofern habe ich das immer vermieden und meine Liebesschwüre zu Hause abgeliefert", stellt er klar. Dass sich seine Frau mit der Zeit doch auch verändert habe, gibt Gottschalk zu - aber nur geringfügig offenbar. "Auch wenn sich die Explosionsgefahr etwas gelegt hat. Zum Blindgänger wird sie nie!"

Kommentare