The Voice of Germany von

Die Finalisten stehen fest

Kim Sanders, Michael Schulte, Ivy Quainoo und Max Giesinger kämpfen um den Sieg

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    Die Finalisten stehen fest: Max Giesinger, Ivy Quainoo, Kim Sanders und Michael Schulte matchen sich um den Sieg.

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    Kim Sanders performt ihren eigenen Song "Haunted".

Es ist vollbracht: Die Finalisten von "The Voice of Germany" stehen fest. Kim Sanders (Team Nena), Michael Schulte (Team Rea), Ivy Quainoo (Team The BossHoss) und Max Giesinger (Team Xavier) kämpfen nächste Woche um den Sieg. Die wohl größte Überraschung des Abends: Mic Donets ist ist draußen!

Mit diesen vier Finalisten hätte zu Beginn der Show wohl kaum jemand gerechnet, nach dem überraschenden Ausscheiden von vermeintlichen Favoriten wie Percival oder Rino Galiano in der letzten Sendung schien im Halbfinale jedoch alles offen. Diesmal mussten alle acht verbliebenen Sänger erstmals ihre eigenen Nummern zum Besten geben, zudem stand ein Battle mit dem Teamkollegen am Programm.

Nena überlässt die Entscheidung den Zuschauern
Den Anfang macht das Team Nena. Die Wahlsalzburgerin Sharron Levy rockt das Studio mit ihrem Song "Drowning", danach bleibt bei Kim Sanders "Haunted" kaum ein Auge trocken. Mit dem Battle-Song "Under Pressure" setzen die beiden vor allem ihren Coach Nena weiter unter Druck. Die verteilt ihre Punkte jedoch gleichmäßig und lässt lieber die Zuschauer entscheiden, bei denen Kim die Nase mit 54,59 zu 45,41 Prozent knapp vorne hat. Kim Sanders steht damit für Team Nena im Finale.

Auch Rea setzt auf das Publikum
Jasmin Graf hat es "So schwer" gegen Michael Schulte mit seinem Song "Carry Me Home", dass sie auch im Battle bei "Rolling In The Deep" nicht mehr genug Punkte sammeln kann. Rea Garvey überlässt die Entscheidung aber genau wie Nena dem Publikum, das den Rotschopf mit mit 8,24 Prozent Vorsprung ins Finale einziehen lässt - Endstand: 104,12 zu 95,88.

Einigkeit bei The BossHoss und den Zuschauern
Funky Ole fliegt mit dem "Butterfly" und Ivy Quainoo lässt für Nena mit "Do You Like What You See" die Sonne aufgehen. Nach ihrem Gesangsduell müssen sich beide sicher nicht "Under The Bridge" verstecken. The BossHoss treffen danach bereits eine Vorentscheidung, sie sehen Ivy etwas weiter vorne (60 zu 40 Prozent). Auch die Zuschauer wollen die Berlinerin im Finale sehen (77,55 zu 22,45 Prozent). Sie gewinnt damit ganz klar mit 137,55 zu 62,45.

Xavier Naidoo trifft unpopuläre Entscheidung
Dancefeeling im Studio bei Mic Donets Song "Losing You", von seinem laut Xavier Naidoo "Grammy verdächtigen", unveröffentlichten Album, und Max Giesinger fühlt sich auf dem "Dach der Welt" zu Hause. Dort darf er auch nach dem Battle-Song "Bitter Sweet Symphony" bis zum Finale bleiben. Nach seinen letzten drei Auftritten wurde Max stets vom Publikum eine Runde weitergewählt, diesmal war er allerdings auf seinen Coach angewiesen. Der traf eine überraschende - und auch unpopuläre - Entscheidung und gab Max 65 Prozent, während sich Mic mit 35 begnügen muste. Obwohl 56,77 Prozent der Anrufer lieber Mic im Finale gesehen hätten, setzt sich somit Max mit einem Gesamtscore von 108,23 zu 91,77 Prozent durch.

Es verspricht nun, ein spannendes Finale zu werden, denn ein erklärter Favorit ist nicht zu erkennen. Es ist zudem das erste Mal, dass die Kandidaten der unterschiedlichen Teams gegeneinander um die Gunst des Publikums antreten.

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the-voice-of-germany.de