Teures Wohnen von

Mieten steigen um fast 5 Prozent

1. April bringt Erhöhung der Richtwertmieten. Knapp 330.000 Haushalte betroffen.

Schlüssel auf Mietvertrag © Bild: APA/HELMUT FOHRINGER

Leider kein Aprilscherz! Mit dem heutigen Tag tritt die Erhöhung der sogenannten Richtwertmieten in Österreich in Kraft. Sie gilt für Mietverträge in privaten Altbauwohnungen, die nach dem 1. März 1994 geschlossen wurden. Betroffen sind rund 330.000 Mieter-Haushalte, 220.000 davon allein in Wien.

Alle zwei Jahre werden die Richtwertmieten der Inflation angepasst, zuletzt geschah dies am 1. April 2012.

Für bestehende Verträge gelten die Erhöhungen ab 1. Mai, für neue schon ab 1. April. Die Richtwerte steigen im Schnitt um 4,6%. Je nach Kategorie variieren die Steigerungen: Wiener Kategorie-A-Wohnungen kosten mit heute 3,43 statt 3,25 Euro pro Quadratmeter (plus 5,5 Prozent). Dazu kommen Zuschläge. Am höchsten ist der neue Richtwert in Vorarlberg.

Während die Arbeiterkammer eine "Mietenbremse" fordert, wird ein weiterer Preisanstieg erwartet. Die Immobilienfirmen EHL und Buwog prognostizieren für 2014 einen Preisanstieg von 2 bis 2,5 Prozent bei Mietwohnungen in Wien, im Eigentum von drei bis fünf Prozent.

Kommentare

um 3,43 Euro/qm kann man maximal einen Keller in Wien mieten...aber sicher keine A Wohnung!

Das totale Auspressen der Bevölkerung. Die Bevölkerung zwischen steigenden Mieten und stagnierenden Löhnen zerquetscht.

Es reicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Volksverdumnmung!
In der Arbeiterkammer verlangen SPÖ+ÖVP niedrigere Mieten. In der Regierung erhöhen SPÖ+ÖVP die Richtwerte.
Zum Dank wählen wir sie wieder.

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