Teuerung steigt weiter in der "Eurozone": Inflationsrate liegt im Jänner bei 3,2 Prozent

Anstieg von 0,1 Punkten gegenüber Dezember 2007 Inflationsrate in letzten Monaten nahezu verdoppelt

Die Teuerung in der Eurozone hat im Jänner einen neuen Höchststand erreicht. Die jährliche Inflationsrate in den 15 Ländern der Eurozone betrug 3,2 Prozent, das ist ein Anstieg von 0,1 Punkten gegenüber Dezember, wie das EU-Statistikamt Eurostat mitteilte. Hohe Preise für Kraftstoffe und Lebensmittel heizten die Teuerung am stärksten an. In der gesamten EU stieg die Inflationsrate im Jänner durchschnittlich sogar von 3,2 auf 3,4 Prozent.

Österreich meldete im Jänner eine vorläufige Inflationsrate von 3,1 Prozent nach Brüssel. Die höchsten Raten verzeichneten Lettland (15,6 Prozent), Bulgarien (11,7 Prozent) und Estland (11,3 Prozent). In der Eurozone hatte Slowenien mit 6,4 Prozent die stärkste Teuerung. Die niedrigsten jährlichen Raten meldeten die Niederlande (1,8 Prozent), Großbritannien (2,2 Prozent), Deutschland und Portugal (je 2,9 Prozent).

Damit hat sich die jährliche Inflationsrate in der Eurozone in den vergangenen zwölf Monaten nahezu verdoppelt. Im Jänner 2007 hatte sie noch 1,8 Prozent betragen. Von den Lebensmitteln hatten die Preise vor allem bei Milch, Käse und Eiern angezogen, teilte Eurostat mit. Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht die Preisstabilität bei Raten knapp unter zwei Prozent gewahrt.

(apa/red)