Fakten von

Terrorverdächtiger vom Eiffelturm
in Psychiatrie überstellt

Ermittlungen wegen Mordversuchs in Verbindung mit terroristischem Vorhaben laufen

Ein Terrorverdächtiger, der am vergangenen Samstag am Pariser Eiffelturm nach Medienberichten mit einem Messer gedroht und "Allahu Akbar" (Gott ist groß) gerufen hatte, ist aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden. Er sei nach einer psychiatrischen Untersuchung in das Krankenhaus gekommen, in dem er sich bereits vor dem Zwischenfall aufgehalten hatte, bestätigten Justizkreise in Paris.

Gegen den Mann, der nach Medieninformationen 19 Jahre alt ist, laufen nun Ermittlungen wegen Mordversuchs gegen eine Amtsperson "in Verbindung mit einem terroristischen Vorhaben", hieß es in den Justizkreisen. Nach Informationen des Radio-Nachrichtensenders Franceinfo gab der Mann während seiner Vernehmung zu, einen Anschlag gegen einen Soldaten geplant zu haben. Er war vor dem Zwischenfall in einer psychiatrischen Klinik in der Region von Paris untergebracht und hatte am vergangenen Wochenende Ausgang, berichteten Medien.

Nach einer beispiellosen islamistischen Terrorserie mit fast 240 Toten herrscht in Frankreich immer noch der Ausnahmezustand. Auf Straßen und vor öffentlichen Gebäuden patrouillieren Polizisten und schwer bewaffnete Soldaten.

Kommentare