Extremismus von

Terrorbekämpfung: Klug
bietet gepanzerte Fahrzeuge an

Heer sei bereit zu helfen. Mikl-Leitner forderte mehr militärische Unterstützung.

Verteidigungsminister Klug inspiziert ein gepanzertes Fahrzeug. © Bild: APA/HANS KLAUS TECHT

Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) hat am Dienstag klargestellt, dass sein Ressort dem Innenministerium bei der Terrorbekämpfung durchaus aushelfen könnte. Vor dem Ministerrat verwies er auf 400 gepanzerte Fahrzeuge des Bundesheers, sowie auf die Black Hawk Hubschrauber.

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hat in den letzten Tagen betont, dass ihr Ressort sowohl Bedarf an gepanzerten Fahrzeugen als auch an größeren Hubschraubern habe. Dabei blieb die Ressortchefin auch am Dienstag. Mikl-Leitner betonte zwar, Synergien mit dem Verteidigungsministerium heben zu wollen, einen dreistelligen Millionenbetrag für zusätzliche Investitionen werde es aber trotzdem brauchen.

Was genau vonnöten sein wird, soll relativ bald feststehen. Die Innenministerin will bis Ende der Woche ein entsprechendes Konzept vorlegen.

Klug: Heer hilft

Auch Klug pochte darauf, dass man unbedingt Synergien nützen sollte. Das Heer sei selbstverständlich bereit, Unterstützungsleistungen zu Verfügung zu stellen. Geklärt werden müsse seitens des Innenministeriums, wo Bedarf bestehe. Klar sei aber, dass das Heer zeitgemäße und adäquate Ausrüstung zur Verfügung habe.

Finanzminister Hanz Jörg Schelling (ÖVP) wollte sich bezüglich der Finanzierung zusätzlicher Maßnahmen noch zu keiner Größenordnung festlegen. Klar sei aber, dass zusätzliche Mittel nicht nur die Frage eines einzelnen Ressorts seien. Schelling erwartet, dass alle im Sicherheitsbereich vorhandenen Ressourcen ausgeschöpft werden.

Kommentare

strizzi1949

Darf man sich diese Hilfe vorstellen als Präsenzdiener, die mit mit Platzpatronen geladenen Sturmgewehren diverse Einrichtungen bewachen sollen? Der Schutz wird sein, dass sich mögliche Terroristen beim Anblick dieser Bewachung tot lachen werden!

Na komisch ..kein Geld für Treibstoff bei den Heeresfahrzeugen und Eurofightern , aber auf einmal haben wir wieder Geld , verlogenes stinkendes Politikerpack

Morgenland melden

Nicht direkt zum Thema, aber hat Herr Minister 1987/88 keinen militärischen Titel erlangen können, dass er nun auf seiner Feldjacke seinen akad. Titel angibt. Ich glaube kaum, dass er mit "Herr Magister" gegrüßt wird.

strizzi1949
strizzi1949 melden

Nachdem der Minister keine Uniform anhat, weil er ja Zivilist ist, steht sein Name auf der Jacke. Und zum Namen gehört auch ein akademischer Titel! Wo haben Sie ein Problem?

Rumor13 melden

Damit dass jeder Wappler und Parteisoldat Minister werden kann.......

Roland Mösl

Dank der Unterstützung der FSA (Freien Syrischen Armee) durch die USA und den Umstand, dass diese zu großen Teilen zur ISIS gewechselt sind, verfügt die IS über Browning .50 SLAP Munition..

Durschlag von 39 mm Panzerstahl auf 500 m Entfernung.

Gepanzerte Flugzeuge, da fließen wieder Provisionen :-)

Stichwort: "verspricht". hahaha, wir wissen alle, was versprechungen in österreich bedeuten!!!

Bravo!
Rasch gehandelt Herr Minister. Leider weiß die Frau InnenminsitersterIn nicht was sie wirklich will. Ihre Ankündigung war wieder einmal nichts als "warme Luft" - ohne konkrete Vorstellungen. Das dürfte im tiefschwarzen NÖ üblich sein. Auch Spindelegger hat dies hervorragend beherrscht.

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