Terror mit der Bombe

Terror mit der Bombe

Nordkoreas Kim Jong Il droht mit weiteren Tests und mit Atomraketen. Wer kann den Nuklearwahn des ,Dr. Seltsam‘ stoppen?

Skrupellos erpresst er die zivilisierte Welt; eiskalt spielt er mit der Urangst der Menschen vor dem nuklearen Holocaust, während sein Volk hungert: Kim Jong Il, Nordkoreas „Dr. Seltsam“. Seit klar ist, dass der dickliche Despot, der meist mit hochgekämmtem Haar, khakifarbenem Overall und markant großer, dunkler Sonnenbrille auftritt, im Besitz der furchtbarsten Waffe der Welt ist, steht eine zentrale Frage im Vordergrund: Wie kann das Psychopathenregime in Pjöngjang doch noch gestoppt werden?

Kim Jong Il drückte am Montag um 3.36 Uhr mittel-europäischer Zeit den roten Knopf, die Bombe detonierte in einem horizontalen Stollen unter einem Hügel nordwestlich des Raketenstützpunktes Musudan in der Küstenprovinz Hamgyong. „Die Detonation löste ein Beben der Stärke 4,2 aus, in Südkorea wurden noch 3,8 gemessen“, bestätigte auch die UNO-Behörde zur Überwachung des internationalen Atomteststopp-Abkommens (CTBTO) in Wien. Zwar dürfte die Bombe erstaunlich schwach gewesen sein; Experten der russischen Armee sprachen von einer Sprengkraft von 550 Tonnen des herkömmlichen Sprengstoffes TNT. Die von den USA auf Hiroschima abgeworfene Atombombe hatte eine Sprengkraft von 12.500 Tonnen TNT. Der Test zu Wochenbeginn war aber nur der Auftakt: Vorbereitungen für weitere Tests sind durch Satellitenaufnahmen belegt, zusätzlich droht Nordkorea mit einem atomaren Erstschlag, sollten die USA ihre harte Haltung nicht aufgeben. Die USA sollen zu bilateralen Gesprächen gezwungen werden.

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