Terror von

Angst um US-Atommeiler

Untersuchung: Kraftwerke sind nicht ausreichend gegen Anschläge geschützt

Das US-Atomkraftwerk in Waynesboro, Georgia. © Bild: APA/EPA/ERIK S. LESSER

Die US-Atomkraftwerke sind einer Untersuchung zufolge nur schlecht gegen Anschläge geschützt. Weder die landesweit 104 kommerziellen Meiler noch die drei Forschungsreaktoren seien gegen einen konzertierten Angriff gewappnet, wie es ihn am 11. September 2001 gegeben habe, hieß es in einem Experten-Bericht der Universität von Texas. Das liege auch an laxen Vorschriften.

So fordere die US-Atomaufsicht NRC nur, dass die Kraftwerke sich gegen Angriffe von bis zu sechs Personen schützen können müssten. Auch der Schutz etwa gegen Panzerfäuste sei nicht vorgeschrieben. Der Diebstahl von Nuklear-Material, das zum Atomwaffenbau genutzt werden könne, sei ebenfalls möglich.

Die NRC wies die Vorwürfe zurück. Die Behörde habe die Sicherheitsanforderungen in der Vergangenheit verstärkt und sei zuversichtlich, dass die Kraftwerke ausreichend geschützt seien.

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