Terror von

Sicherheit: Neues
Konzept für Österreich

Sobotka: Ablauf- und Sicherheitspläne werden angepasst - Derzeit keine Gefahr

Terror - Sicherheit: Neues
Konzept für Österreich © Bild: APA/Schlager

Nach den Terroranschlägen in den vergangenen Tagen und Wochen hat Innenminister Wolfgang Sobotka eine Überarbeitung der bestehenden Sicherheitskonzepte veranlasst. Dies erfolgte bereits am vergangenen Freitag, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung. Hinweise oder eine konkrete Gefahr gibt es derzeit nicht, betonte er.

Die Generaldirektion für Öffentliche Sicherheit beauftragte die Landespolizeidirektionen, sämtliche Ablauf- und Sicherheitspläne an aktuelle Bedrohungsszenarien anzupassen. Einerseits sollen damit potenzielle Anschläge verhindert werden, anderseits könne man so im Ernstfall rasch reagieren.

Laut Angaben des Innenressorts sind rund um die Uhr 70 Cobra-Beamte im Einsatz, um im Ernstfall eingreifen zu können. Zusätzliche Rufbereitschaft ermögliche auch eine rasche Aufstockung der Spezialeinsatzkräfte. Weiters stehen an allen bundesweiten Standorten Helikopter bereit.

"Wir werden auch die Anzahl von uniformierten und zivilen Einsatzkräften maßgeblich erhöhen, um für die bestmögliche Sicherheit unserer Bevölkerung zu sorgen", erklärte Sobotka. Neben sichtbaren Maßnahmen gebe es auch solche, die für die Öffentlichkeit nicht wahrnehmbar sind. "Auch wenn es gegenwärtig keinen Hinweis auf eine konkrete Gefahr gibt, werden wir nichts dem Zufall überlassen", betonte der Minister. Die derzeitige erhöhte Gefährdungslage besteht bereits seit den Terroranschlägen in Paris im November 2015.

Die Polizeibehörden stehen außerdem in Kontakt mit Organisatoren, um bei Veranstaltungen für Schutz zu sorgen. Diese Sicherheitsmaßnahmen können etwa temporäre Barrieren in Absprache mit den zuständigen Behörden umfassen.

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