Tenor Raimondi mit 85 Jahren verstorben: Feierte Scala-Debüt 1956 mit "La Traviata"

1957-1977 auch im Wiener Opernhaus am Ring

Der italienische Opernsänger Gianni Raimondi ist im Alter von 85 Jahren in seiner Heimatstadt Pianoro gestorben, teilte die Wiener Staatsoper mit. Der Tenor starb bereits am vergangenen Sonntag (19.10.), hatte jedoch den Wunsch geäußert, dass sein Tod erst nach dem Begräbnis bekannt gegeben werde. Er trat von 1957 bis 1977 auch am Wiener Opernhaus am Ring auf.

Seine Weltkarriere startete Raimondi 1956 mit seinem Scala-Debüt als Alfredo in "La Traviata" an der Seite von Maria Callas in der Inszenierung von Luchino Visconti. Seine weitere Laufbahn führte den Tenor u.a. nach Buenos Aires, New York, London und Berlin. An der Wiener Staatsoper war er von 1957 bis 1977 an 68 Abenden in den Partien Alfredo ("La traviata"), Herzog ("Rigoletto"), Cavaradossi ("Tosca"), Pinkerton ("Madama Butterfly"), Rodolfo ("La Boheme") und Gustav III. ("Un ballo in maschera") zu erleben.

(apa/red)