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Djokovic für Davis Cup-Reform

Serbe tritt für auf zwei Wochen im Jahr geblocktes Turnier ein

Novak Djokovic am Platz © Bild: Matthew Stockman/Getty Images

Der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic hat sich für eine Reform des Davis Cups ausgesprochen. Statt mehrerer Termine im Jahr ist der "Djoker" für eine einmalige etwa zweiwöchige Phase im Ein- oder Zweijahres-Rhythmus. "16 Teams in vier Gruppen an vier verschiedenen Orten, und dann ein Final Four", verdeutlichte Djokovic seinen Vorschlag. "Wichtig ist doch, die besten Spieler dabei zu haben."

Aktuell sei das Spieljahr von den Davis-Cup-Terminen zu sehr zerrissen. "Es gibt Davis-Cup-Termine gleich nach den Australian Open oder Wimbledon. Wenn man bei diesen Turnieren das Finale spielt, muss man für den Davis Cup oft in eine andere Zeitzone und auf einen anderen Belag wechseln. Da ziehst du dir auch eher Verletzungen zu." Djokovic hat den Davis Cup mit Serbien 2010 gewonnen.

Im Miami-Achtelfinale

Sportlich läuft es für den 27-Jährigen: Er hat am Montag (Ortszeit) mit einem 6:0,7:5-Sieg gegen den Belgier Steve Darcis das Achtelfinale des Tennis-Millionenturniers von Miami erreicht. Im zweiten Satz war der topgesetzte Serbe mit Break 4:5 zurück, ersparte sich aber doch noch einen dritten Durchgang. Für Djokovic geht es in dieser Woche um seinen fünften Miami-Titel.

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