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Tennis: Briten, Argentinien und Frankreich im Davis-Cup-Halbfinale

20-jähriger Kyle Edmund vertrat Wimbledonsieger Murray würdig

Im Jahr nach dem ersten Davis-Cup-Triumph seit 1936 steht Großbritannien wieder im Halbfinale - und das ohne Wimbledonsieger Andy Murray. Er wurde in Belgrad durch den 20-jährigen Kyle Edmund aber würdig vertreten. Edmund gewann am Sonntag auch sein zweites Einzel, diesmal gegen Dusan Lajovic, und holte so in Belgrad den dritten britischen Punkt.

Nach dem 3:1 in Serbien, bei dem Murray an der Seitenlinie mitfieberte, trifft Großbritannien im Halbfinale im September zuhause auf Argentinien. Die Südamerikaner, bei denen Juan Martin Del Potro nur im Doppel zum Einsatz kam, setzten sich in Pesaro gegen Italien ebenfalls mit 3:1 durch. Den entscheidenden dritten Punkt holte Federico Delbonis am Sonntag in vier Sätzen gegen den italienischen Topspieler Fabio Fognini.

In Tschechien sorgte Jo-Wilfried Tsonga für die Entscheidung, nachdem die Wimbledonsieger Nicolas Mahut/Pierre-Hugues Herbert die Franzosen im Doppel in fünf Sätzen 2:1 in Führung gebracht hatten.

Im Halbfinale muss Frankreich, das seit 15 Jahren auf seinen zehnten Davis-Cup-Erfolg wartet, auswärts gegen den Sieger der Partie USA - Kroatien antreten. Nach der überraschenden Niederlage der Brüder Bob und Mike Bryan führen die USA nur noch 2:1, die letzten beiden Einzel fanden in der Nacht auf Montag statt.

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