Telekom-Skandal von

Neuer Verdacht

Auch FP/BZÖ-Politiker Klaus Wittauer soll von Telekom Geld kassiert haben

Telekom-Skandal - Neuer Verdacht © Bild: APA/Jäger

Die Telekom Austria habe nicht nur an den früheren Vizekanzler Gorbach Zahlungen geleistet, Geld in Höhe von mehr als 400.000 Euro sei laut einem Medienbericht auch an dessen Parteifreund, den ehemaligen FPÖ-Nationalrat und späteren Tiroler BZÖ-Obmann Klaus Wittauer (im Bild mit Josef Bucher) gegangen. Unterdessen hat Gorbach erstmals öffentlich Stellung zu den Korruptionsvorwürfen genommen.

Laut Bericht wurde mit 1. Mai 2007 zwischen der eTel Austria AG und der "Klaus Wittauer Consulting" ein vierseitiger Vertrag über die Zahlung von 15.000 Euro netto, zuzüglich 20 Prozent Umsatzsteuer, insgesamt also 18.000 Euro, abgeschlossen. "Berater" Wittauer, der im Nationalrat auch Telekom-Sprecher der FPÖ war, sei für die Integration der eTel Austria AG in die Telekom Austria AG üppig honoriert worden, schreibt die Tageszeitung "Österreich". Die vereinbarte Laufzeit des Vertrags betrug zwei Jahre. Somit wären rechnerisch 432.000 Euro an Wittauer geflossen. Unterzeichnet wurde der Vertrag von Telekom-Manager Gernot Schieszler. Die Tageszeitung "Österreich" ist nach eigenen Angaben im Besitz dieses Beratungsvertrags.

Die Telekom habe Wittauer auch u.a. Suiten in Nobelhotels beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel und beim Beach-Volleyball in Klagenfurt bezahlt. Wittauer war zunächst nicht erreichbar, es gilt die Unschuldsvermutung.

Gorbach kooperativ, bestreitet Vorwürfe
Unterdessen lässt Ex-Vizekanzler Gorbach über seine Anwälte ausrichten, dass der er die gegen ihn erhobenen Vorwürfe vehement zurück weist. In Anbetracht des anhängigen Verfahrens werde Gorbach gegenüber der Presse keine weiteren Stellungnahmen abgeben.

Um den bestehenden Verdacht zu entkräften sei Gorbach "kooperativ" und habe den Ermittlungsbehörden "bereitwillig" sämtliche Auskünfte gegeben. Auch seien alle gewünschten Unterlagen zur Verfügung gestellt worden. Gorbach gehe davon aus, dass nach Prüfung der Sach- und Rechtslage das gegen ihn geführte Ermittlungsverfahren eingestellt werde.

Kommentare

Neue Bundshymne Vorschlag für neuen Text:
Land der Strolche
schwarz-blau und orange

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Die Lawine rollt und sie wird die korrupte Bande hoffentlich direkt in den Häfn spülen.

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Re: Die Lawine rollt unser Nationalrat ist schon fast ein Häfenclub, da die Scandale über Korruption kein Ende Nehmen.

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