Telekom-Skandal von

Keine Spende an JVP

Verwechslung: 100.000 Euro nicht an junge Volkspartei sondern an Junge Wirtschaft

Telekom-Skandal - Keine Spende an JVP © Bild: APA/Gindl

Eine Verwechslung dürfte die Lösung im Rätsel um eine angebliche 100.000-Euro-Zahlung von der Telekom an die Junge Volkspartei sein. Der Vertrag, von dem Ex-Telekom-Vorstand Rudolf Fischer gesprochen hat, dürfte mit der Jungen Wirtschaft (JW) abgeschlossen worden sein, berichtete die "Tiroler Tageszeitung".

Dies ist recht wahrscheinlich: Denn die JW hatte in den vergangenen Jahren Sponsoring-Verträge u.a. mit der Telekom und A1 - und 2007 bekam man von beiden gemeinsam rund 100.000 Euro, sagte Bundesgeschäftsführerin Elisabeth Zehetner am Dienstag der APA. "trend" hatte berichtet, dass im Jahr 2007 100.000 Euro von der Telekom über eine Firma des Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und eine Werbeagentur an die Junge ÖVP (JVP) geflossen seien. Die JVP wies dies zurück und betonte, eine solche Zahlung sei in den Büchern nicht zu finden. Fischer beharrte aber darauf, dass es über mehrere Jahre eine Kooperation zwischen der Telekom und der JVP gegeben habe - wobei der "Inhalt der Kooperation war, dass die Telekom sich bei Jungunternehmern präsentiert hat".

Genau diese Möglichkeit, mit Jungunternehmern Kontakte zu knüpfen, bietet die Junge Wirtschaft ihren Sponsoren. Zu diesen zählten u.a. die Telekom, A1 oder auch die Uniqa - wobei es sich, so Zehetner, um legale Sponsoring-Aktivitäten handle. Auf den genannten Betrag von 100.000 Euro im Jahr 2007 komme man aber nur, wenn man die Gelder von Telekom und A1 zusammenzählt. Heuer bekommt die JW von dieser Seite keine Gelder mehr, Telekom und A1 hätten im Zuge der Markenzusammenführung auf eine weitere Kooperation verzichtet, so Zehetner.

Anders als die JVP ist die JW keine ÖVP-Jugendorganisation, sondern eine Teilorganisation der Wirtschaftskammer für Jungunternehmer. Von der WKÖ bekomme man nur einen Basisbetrag, also sei man auf Sponsoring angewiesen, erläuterte Zehetner. Pro Jahr gebe es mit zwei bis sechs Unternehmen diesbezügliche Verträge.

Kommentare

JW Und für wenn bitte schön war das Geld wirklich bestimmt ? Aus welchem Grund bitte schön soll die Telekom der Jungen Wirtschaft einen solchen Geldbetrag spendieren ??? Ach ja und das war Sponsoring äh woführ bitte denn ?`??

Geld an JW und nicht an JVP und damit ist wieder alles in bester Ordnung ??

seit ihr jetzt ganz irre im kopf und was soll nun der ganze zirkus, ihr dreht und wendet alles wie ihres braucht und wollt,

am schluss sind die bürger die schuldigen und müssen noch extra kosten für den prozess bezahlen.

ist es sooooo schwer fehler zuzugeben und die koneequenz zu tragen.

abtanken und vor gericht mit mindestlohn.

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entschuldigung? tja, lieber trend, zwei dingen wären wohl angebracht: 1. eine entschuldigung bei der JVP (und zwar nicht klein in der nächsten ausgabe, sondern sofort via OTS, wie er die falsche beschuldigung ja auch gleich hinausposaunt habt) und 2. in zukunft seriöse recherche - offenbar habt ihr ja nur vom "hörensagen" berichtet, ohne den angeblichen vertrag zu sehen (oder könnt auch ihr jvp nicht von jw unterscheiden?), ohne rechungen zu sehen, ohne beim beschuldigten nachzufragen, ohne zumindest eine zweite bestätigung zu haben usw. zumindest vom trend erwarte ich mir seriöse recherche und journalistische ethik, diese aktion was leider auf österreich-niveau.

harnof melden

Re: entschuldigung? Das ich nicht lache!
Die JVP hat sicher Gelder bekommen, sonst wäre die Verwechslung schon vor der medialen Veröffentlichung ersichtlich geworden.
Hier haben die schwarzen SICH WIE IMMER FREIGEKAUFT. Sauerei. Als nächstes sagens mir die Maria Fekter ist der Nikolo. Haha Sie schwarzer Witzbold!

Bald hat die FPÖ 50% ihre ÖVP keine 3%!

Darabos einer der selbst nicht beim Heer war, experimentiert damit.

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