Telekom-Prozess von

„Vom Kronzeugen verleumdet“

NEWS: Angeklagter Hochegger geht per Strafanzeige und Internet in die Offensive

Telekom-Prozess - „Vom Kronzeugen verleumdet“ © Bild: Reuters/Lisi Niesner

Das gab es in einem laufenden Prozess noch nie: Einer der Angeklagten geht per Strafanzeige und Internet in die Offensive. Es handelt sich dabei um den umstrittensten Lobbyisten des Landes: Peter Hochegger.

Der Lobbyist sitzt im Telekom-Prozess, der am Montag in die finale Verhandlungsrunde geht, erstmals auf der Anklagebank. Es geht um 960.000 Euro von der Telekom, die im Wahlkampf 2006 für das BZÖ eingesetzt wurden. Hochegger wird dabei vom Kronzeugen der Anklage, dem früheren Telekom-Vorstand Gernot Schieszler, belastet. Er soll mit dem Geld eine Universaldienstverordnung zu Gunsten der Telekom bewirkt haben. „Ich werde vom Kronzeugen verleumdet. Man kann mir viel vorhalten, aber mit der Sache hatte ich nichts zu tun“, so Hochegger zu NEWS. Sein Anwalt Karl Schön hat Strafanzeige gegen den Kronzeugen wegen Verleumdung sowie falscher Beweisaussage eingebracht. Für Schieszler, der dies laut seiner Aussage unter Eid anders sieht, gilt die Unschuldsvermutung.

Widersprüche im Internet.

„Die Zahlungen der insgesamt 960.000 Euro stehen in keinem Zusammenhang mit der Universaldienstverordnung oder mit mir. Das untermauert die Aussage des Leiters der Regulierungsabteilung“, sagt Hochegger. Er sieht „offensichtliche Widersprüche“ bei Schieszlers Aussagen. Am Donnerstag geht die Homepage www.kronzeuge.at online, auf der angeblich widersprüchliche Aussagen Schieszlers öffentlich gemacht werden.

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Kommentare

Entweder oder!! Wenn ja, weg damit ins Gefängnis! Wofür haben wir einen Rechtsstaat. Der jahrelang braucht und nichts kommt dabei heraus!!! Kabarretreif wie in vielen anderen Situationen!!

Also ich glaube der umstrittenste Lobbyist ist wohl Mensdorff-Pouilly oder wie der Koffer heisst.

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