Telekom-Affäre von

So kaufte Lobbyist Hochegger Finanzminister Grasser

Die Rechnung: Dinner mit KHG versteigert und als "Telekom Catering" verbucht

Karl-Heinz Grasser vor dem Wiener Handelsgericht. © Bild: APA/Georg Hochmuth

NEWS hat die Rechnung. Bei einer Benefiz-Gala wurde ein Luxus-Dinner mit Grasser versteigert. Eine Hochegger-Firma zahlte dafür an einen Charity- Verein – und verbuchte es als "Telekom Catering".

Es begann bei "Wetten, dass…?" in Salzburg und endete Jahre später mit der behördlichen Sicherstellung von Aktenordnern in einem 200-Seelen-Dorf in Niederösterreich. Was das Bundesamt für Korruptionsbekämpfung dabei entdeckt hat, lässt wohl nur einen Schluss zu: Nie war die Formulierung, ein Lobbyist würde sich einen Politiker "kaufen", passender als in diesem Fall. Die Hauptdarsteller dieser bemerkenswerten Angelegenheit: der damalige Ober-Netzwerker der Republik, Peter Hochegger, der heute bis zum Hals in den diversen Affären rund um Telekom und Buwog steckt, und der damalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser, der ebenfalls in mehrerlei Hinsicht die Justiz beschäftigt.

Doch nun der Reihe nach: Anfang 2006 war Grasser in der Seitenblicke-Gesellschaft gefragt wie nie. Kurz zuvor hatte er Kristall-Erbin Fiona Swarovski geheiratet. Das Society-Paar war so begehrt, dass es sich sogar mit Thomas Gottschalk auf die "Wetten, dass…?"-Couch setzen durfte. Doch wie das Schicksal so spielt, verlor Grasser seine Wette in der Show. Der Wetteinsatz: Der Minister sollte selbst Eishockey spielen.

Die ganze Story finden Sie im aktuellen NEWS in Ihrem Zeitschriftenhandel oder als E-Paper-Version.

Kommentare