Telekom-Affäre von

Beweise im Nachhinein erstellt

Angaben von Ex-SP-Telekomsprecher stimmen laut Gutachter "nicht mal theoretisch"

Kurt Gartlehner © Bild: APA/Neubauer

Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe, dass der Sachverständige in der Telekom-Affäre dem langjährigen SPÖ-Telekomsprecher Kurt Gartlehner vorwirft, dass dieser eine Auflistung über Leistungen, die Gartlehner für den Lobbyisten Peter Hochegger erbracht haben soll, erst im Nachhinein erstellt habe.

So habe der Nationalratsabgeordnete Gartlehner mehrere Hochegger-Termine - zum Teil sogar außerhalb Wiens - angeführt, zu denen laut Homepage des Parlaments Sitzungen des Nationalrates stattfanden. Laut den Parlamentsprotokollen sei eine Abwesenheit Gartlehners aber nicht protokolliert worden. In einem weiteren Fall habe sich Hochegger wiederum nachweislich nicht in Österreich befunden. Bei einem weiteren Termin will Gartlehner von "9 bis 18 Uhr" mit Hochegger zusammen gewesen sein, allerdings schickte er ihm an diesem Tag um 16 Uhr 58 eine Email in der er Hochegger "Frohe Weihnachten" wünschte.

Fazit: "In Anbetracht der Inkompatibilitäten zwischen den Angaben des Kurt Gartlehner und den uns vorliegenden Unterlagen gehen wir vorbehaltlich einer Würdigung durch das Gericht davon aus, dass diese Auflistung im Nachhinein zum scheinbaren Nachweis von Treffen hergestellt worden ist, ohne dass mit der nötigen Sorgfalt auch darauf geachtet worden wäre, dass die Angaben auch mit den Unterlagen bei Dr. Peter Hochegger in Übereinstimmung gebracht werden können." Dies sei "nicht einmal theoretisch" der Fall.

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Kommentare

Warum wird der Typ nicht aller seiner Ämter enthoben bis klar ist was Sache ist ? Jeder Hendldieb muß in U-Haft bis klar ist was mit ihm geschieht ?

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