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Pecik will Aufsichtsrat vergrößern

Der neue Wiener Großinvestor fordert vier Sitze im Aufsichtsrat des Unternehmens

Telekom Austria - Pecik will Aufsichtsrat vergrößern © Bild: APA/Gindl

Der österreichische Investor und neuer Großaktionär Ronny Pecik möchte in Zukunft kräftig bei der Telekom Austria mitmischen. Pecik hatte sich mit Hilfe des ägyptischen Unternehmers Sawiri mit über einer halben Milliarden Euro gut 15 Prozent der Unternehmensanteile gesichert. Weiterhin fordert er vier Sitze im TA-Aufsichtsrat und einen Platz im Präsidium.

Den TA-Vorstand will er "auf drei bis vier Köpfe" ausweiten, wie er zur "Presse" (Samstag) sagte: "Zwei Vorstände sind zu wenig für einen Konzern dieser Größe." Noch vor Weihnachten werde Pecik melden, dass er schon 20 Prozent an der TA halte, so die Zeitung. 28,42 Prozent hält die Staatsholding ÖIAG.

Falsche Bescheidenheit lässt Pecik nicht walten, womit Konflikte mit der ÖIAG vorprogrammiert scheinen. Noch vor der für 23. Mai geplanten ordentlichen Aktionärsversammlung will er eine außertourliche Hauptversammlung einberufen, um die personellen Wünsche in die Wege zu leiten, heißt es in dem Bericht. An der Spitze des TA-Aufsichtsrates sitzt ÖIAG-Chef Markus Beyrer, mit dem er sich vor zwei Wochen getroffen hat. Pecik bezeichnet das Gespräch mit Beyrer als "sehr professionell". Auch mit dem Telekom-Betriebsrat hat er sich getroffen, laut Pecik war das "ein dreistündiges, sehr konstruktives Treffen". In der TA wolle er "unternehmerische Verantwortung übernehmen", betont der Investor.

Er gehe davon aus, dass schon bald eine Ausschreibung für weitere Vorstände erfolgen werde, "und da erwarte ich mir, dass ich bei der Entscheidung mit eingezogen werde", zitiert die "Presse" den Investor. Ob er dafür schon Kandidaten habe? "Es gibt Kandidaten", sagt er, "die Namen werden demnächst genannt." Unzufrieden soll Pecik mit Finanzvorstand Hans Tschuden sein, heißt es, dies lasse sich - so die Zeitung - aus seiner Kritik an der von Tschuden verantworteten Dividendenpolitik ablesen. Pecik bezeichnet die Ausschüttungen als "zu hoch", man müsse "eine Dividendenkürzung ins Auge fassen".

Kommentare

Schlechter kanns nicht werden Es wäre zu hinterfragen,was Herr Pecik vorhat.Egal was ,schlechter kann es für die Bediensteten nicht werden.Vielleicht entledigt man sich nach der Machtübernahme diverser unfähiger Personen,angefangen von Vorstand abwärts bist zu dem einen oder anderen Bereichsleiter.Dummheit ,Beratungsresistenz,Hirnfäule sind Programm im Konzern,wobei Hirnfäule nicht nur ein Befriff ist,sondern sich dem einen oder anderem Gesicht zuordnen lässt.Durch diese Herschafften und dem verbundenen Absturz der Telekomaktie ist es auch möglich,dass durch die Unterbewertung des Papiers,sich klarerweise andere Interessenten finden.
Es stellt sich natürlich auch unweigerlich die Frage,ob nicht Leute innerhalb des Konzerns den Absturz der Aktie bewusst herbeigeführt haben,was bei mancher Dienstpostenbesetzung nur allzu logisch wäre.

Aufsichtsräte Jeder zusätzliche Aufsichtsrat kostet hunderten Arbeitnehmern den Job. Aber das ist den Typen ja egal.

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