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Pecik will 30 Prozent Gewinn

Investor vor Verkauf seiner Anteile an russischen Mobilfunkanbieter?

Telekom Austria - Pecik will 30 Prozent Gewinn © Bild: apa

Vor dem Szenario war die Angst stets groß: Steht der Telekom eine feindliche Übernahme bevor? Angeblich ziele der Einstieg des Investors Ronald Pecik bei der Telekom Austria auf eine Übernahme des Unternehmens ab. Ziel sei der Erwerb von bis zu 30 Prozent der TA-Aktien. Das Paket wolle Pecik dann schrittweise binnen zwei bis fünf Jahren an die russische Vimpelcom weiterverkaufen mit einem erhofften Gewinn von mindestens 30 Prozent.

Der Einstieg des Investors Ronald Pecik bei der Telekom Austria ziele auf eine Übernahme des Unternehmens ab, schreibt das Nachrichtenmagazin "Format". Ziel sei der Erwerb von bis zu 30 Prozent der TA-Aktien. Das Paket wolle Pecik dann schrittweise binnen zwei bis fünf Jahren an die russische Vimpelcom weiterverkaufen mit einem erhofften Gewinn von mindestens 30 Prozent.

"Klammheimlich 20 Prozent gesichert
Am 17. Oktober war überraschend bekannt geworden, dass Gesellschaften von Pecik schon 0,0846 Prozent an der Telekom halten und der Investor über Töchter seiner Stiftung Optionen auf weitere 5,4 Prozent erworben hat. Laut "Format" sei Peciks Beteiligung nicht auf den bereits bekannt gegebenen Anteil beschränkt, sondern der Investor hätte sich "klammheimlich" bereits 20 Prozent gesichert, teils in Form von Optionen.

Telekom an Ägyptischen Milliardär?
Hinter dem russischen Mobilfunkriesen Vimpelcom steckt als einer der Großaktionäre der ägyptische Investor und Milliardär Naguib Sawiris. Der Mobilfunkunternehmer verkaufte Anfang 2011 fast sein ganzes Telekomimperium an Vimpelcom - für 6,5 Milliarden Dollar, davon 1,5 Milliarden in bar, den Rest in Aktien. Naguib Sawiris Bruder Samih bestätigte am 16. Oktober in der Schweizer "Sonntagszeitung" dass sein Bruder Naguib Interesse an der Telekom Austria habe. Die ägyptische Sawiris-Familie hat mit der Orascom-Gesellschaft ein milliardenschweres Immobilien- und Tourismusunternehmen. Orascom wurde schon einmal als Kaufinteressent für die Telekom genannt.

An der Vimpelcom beteiligt ist auch die russische Alfa-Gruppe, die vom Oligarchen Michail Fridman kontrolliert wird. Weiters hält die norwegische Telenor Anteile.

Die Staatsholding ÖIAG hält 28,42 Prozent der TA-Aktien. Bei der ÖIAG gibt man sich zurückhaltend zu den Berichten, dass der österreichische Telekom-Marktführer möglicherweise Ziel eines feindlichen Übernahmeplans sei. "Wir haben die ad-hoc-Meldung der Telekom Austria zur Kenntnis genommen", sagt ÖIAG-Sprecher Bernhard Nagiller. "Die ÖIAG ist ein stabiler Kernaktionär der Telekom Austria."

Der Telekom-Marktführer in Österreich, über dessen Server hochsensible Daten laufen, befindet sich in einer heiklen Position. Insider verweisen darauf, dass das Unternehmen zunächst erkunden müsse, wer hinter den Marktbewegungen stecke, und danach seine Strategie ausrichten müsse.

Kommentare

Telekom Ich halte das ganz für ein absolut realistisches Szenario. Nachdem wir bereits die AUA an die Lufthansa verschenkt haben, wird uns jetzt die Telekom , tschuldigung jetzt A1 von russischen Investoren abgenommen. Laufen wird es so wie immer in Österreich. Nichts tun Nichts tun Nichts tun bis es zu spät ist. Und dann herumjammern man hat ja nichts falsch gemacht. Äh vielleicht könnte man gleich den ORF noch mitverscherbeln wer braucht diesen Moloch eigentlich noch ?

Ich hoffe nicht.. Ich habe mit der besch.......nen Russenmafia nichts am Hut.Wenn es doch passiert war ich längste Zeit A1 Kunde.
Diese Gangster(Oligarchen) kriegen von mir KEINEN EURO!!!

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