Telekom-Affäre von

Hochegger fordert Geld

Lobbyist will 10.000 Euro von ÖAAB. PLUS: "Druckkostenbeitrag" für Hakl bestätigt

Telekom-Affäre - Hochegger fordert Geld © Bild: APA/Pfarrhofer

Der frühere Werner Amon als Beschuldigten führt.

In dem Schreiben, das NEWS vorliegt, argumentiert Hochegger die Rückforderung damit, dass "offenbar auf die vereinbarte Einschaltung schlichtweg vergessen wurde".

Das Büro von Hochegger bestätigte NEWS gegenüber die Rückforderung. Zudem würden derzeit von Hocheggers Firma sämtlichen Rechnungen und Gegenleistungen überprüft. Sollten mit Valora vereinbarte Leistungen von wem auch immer nicht erbracht worden sein, werde es zu weiteren Rückforderungen kommen", ließ Hochegger NEWS ausrichten. Mit wem seitens des ÖAAB die Vereinbarung im Jahr 2007 getroffen worden ist, konnte Hochegger nicht sagen. Mit Werner Amon habe Hochegger jedenfalls nie Kontakt gehabt, so Hocheggers Büro gegenüber NEWS.

"Druckkostenbeitrag für Hakl" bestätigt
Hochegger bestätigt in einer NEWS vorliegenden Aussage auch eine finanzielle Unterstützung für die ÖVP-Abgeordnete und damalige Telekom-Sprecherin Karin Hakl. Im Wahljahr 2008 habe Hocheggers Valora einen "Druckkostenbeitrag"von rund 20.000 Euro überwiesen, sagt Hochegger laut dem NEWS vorliegenden Protokoll. Dass dieses Geld zur Wahlkampfunterstützung gedient haben soll, war Hochegger nicht mehr erinnerlich, berichtet NEWS.

Der Lobbyist sagte laut den NEWS vorliegenden Unterlagen aus, dass Hakl ihn angerufen und mitgeteilt habe, dass die Telekom "eine Unterstützung zugesagt" hätte. Er, Hochegger, habe dies sehr befürwortet, da Hakl "als eine von wenigen in der Politik mit großer Sachkenntnis geglänzt" habe und sie sei deshalb "ein Gewinn für die ganze Telekom-Branche", berichtet NEWS.

Die ganze Story lesen Sie in NEWS 15/2012!