Chronik von

Das Oster-Inferno

Chronik - Das Oster-Inferno © Bild: APA/AFP/Fabien Barrau

In der Karwoche steht eines der wichtigsten Gotteshäuser der Welt in Flammen - das Inferno von Notre-Dame. Und Augenzeuge Peter Handke berichtet.

Die am Palmsonntag beginnende Karwoche, die wichtigste Woche des Kirchenjahres, die ins wichtigste Fest der Christenheit mündet - sie ist gerade einen Tag alt, als wie aus heiterem Himmel eines der wichtigsten Gotteshäuser der Welt in Flammen aufgeht: Die Kathedrale von Notre-Dame in Paris, das millionenfach verschickte Postkartenmotiv, ist bald nur noch ein verglühendes Bild der Zerstörung.

"Jede Katastrophe ist ein Anstoß, wachsamer zu sein", sagt der Wiener Dompfarrer Toni Pfarrer, der am Wiener Stephansplatz vor dem im Jahre 1945 fast völlig ausgebrannten und danach mustergültig rekonstruierten Dom steht. Am Dienstag, Punkt zwölf Uhr, lässt Faber zu Ehren des marginalisteren Pariser Monuments - von Präsident Emmanuel Macron schlicht "das Herz Frankreichs" genannt -die Pummerin läuten.

Flammende Absurdität

Österreichs Literaturstar Peter Handke, der seit Jahrzehnten in Paris lebt, kommt soeben aus dem Kino und wird so zum Augenzeugen dieses grotesken Echtlebensfilms. "Die Feuerwehrschläuche haben nicht einmal zur halben Höhe des Kirchenschiffs gereicht", schildert er. "Das Wasser kam bis 15 Meter statt bis 50! Es war so absurd hoffnungslos, ich dachte: Das gibt's doch nicht, das nützt doch nichts!"

Den kompletten Beitrag und das ganze Interview mit Peter Handke lesen Sie in der aktuellen Printausgabe von News (Nr. 16/2019)!