Team Stronach von

"Neue" Parteispenden

Team Stronach meldet weitere 3,6 Mio. Euro beim RH. Plus: Nachbaur trifft Cap.

Frank Stronach bei der Analyse der Landtagswahlen in Kärnten und Niederösterreich © Bild: APA/ROBERT JAEGER

Das Team Stronach hat am Donnerstag weitere 3,6 Mio. Euro an Parteispenden beim Rechnungshof gemeldet, das gab der RH auf seiner Homepage bekannt. Partei-Anwalt Krüger sagte, diese 3,6 Mio. Euro seien ursprünglich Teil eines 13,6 Mio. Euro-Darlehens an die Partei gewesen und wurden nun in eine Spende umgewandelt. Dieser Teil ist nun nicht mehr zurückzuzahlen und wurde daher als Spende an den RH gemeldet.

Insgesamt hat der Parteigründer bisher 23,1 Mio. Euro in das "Team Stronach" investiert - das hatte Krüger bereits Anfang der Woche bekannt gegeben. Rund 9,5 Mio. Euro sind bereits bisher als Parteispenden deklariert gewesen (und auf der Homepage des Rechnungshofs veröffentlicht). Die 13,6 Mio. Euro flossen bisher als (nicht deklarierungspflichtige) Darlehen. Zehn dieser Darlehensmillionen fordert Stronach von der Bundespartei zurück, die restlichen 3,6 Mio. Euro wurden nun in eine Parteispende umgewandelt und als solche auch gemeldet.

Gedankenaustausch mit der SPÖ

SPÖ-Klubobmann Josef Cap hat am Donnerstag die designierte Klubobfrau des Team Stronach, Kathrin Nachbaur, zu einem Gedankenaustausch empfangen und damit seine Gesprächsrunde mit den Fraktionsvorsitzenden der anderen Parteien abgeschlossen. Wie auch bei allen Unterredungen zuvor zeigte sich Cap über ein "sehr konstruktives Gespräch" erfreut.

Das Treffen sei "sehr amikal" abgelaufen, hieß es danach auch aus dem Büro Nachbaurs. Zwei Stunden habe man über die diversesten Themen gesprochen, berichtete Cap auf Anfrage der APA. Konsens habe es etwa bezüglich einer Reform der Gruppenbesteuerung mit einer Schließung von Steuerschlupflöchern gegeben. Grundsätzlichen Dissens ortete Cap hingegen in Sachen Euro, wo das Team Stronach ja jedem einzelnen Land einen eigenen Euro geben will, sowie in der Schulpolitik.

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