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"Tatort" Ost: Das große Sterben

Leipzig läuft bald aus, Erfurt war ein Flop - im Ost-Krimi ist alles ungewiss

Tatort Leipzig © Bild: ORF/ARD/Steffen Junghans

Am Sonntag ermittelten wieder einmal Simone Thomalla und Martin Wuttke im Leipziger „Tatort“. Doch es war das vorletzte Mal, dass die beiden als Kommissare am Bildschirm erschienen sind. Bald ist es vorbei mit dem „Tatort“ aus Leipzig. Und er ist nicht der einzige „Tatort“ aus dem Osten, der alles andere als ein Erfolg zu verbuchen ist.

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Schon vor einem Jahr verkündete der MDR, dass der Leipziger „Tatort“ zugesperrt wird. Im April gibt es dann die letzte Folge mit den Kommissaren Thomalla und Wuttke, danach ist Schluss. Doch das ist nicht der einzige Problem-„Tatort“ im Osten, auch der Erfurter Standort wurde nach nur zwei Folgen wieder eingestellt, da das Ergebnis des eigentlich jungen Produktes altbacken geriet.

Alles ungewiss

Demnach ist nun im Osten alles ungewiss. Neben Leipzig wurde auch Erfurt ersatzlos gestrichen, keine weiteren Folgen sind geplant, stattdessen könnte den freien MDR-Platz der „Tatort“ aus Weimar mit dem erfolgreichen Duo Ulmen/Tschirner erben.

Erhalten bleiben soll jedoch Sachsen. Hier geht Ende 2015 zum ersten Mal ein junges, weibliches Team an den Start mit Alwara Höfels, Karin Hanczewski und Jella Haase. Zwei weitere pro Jahr sind geplant. Als Schöpfer fungiert „Stromberg“-Autor Ralf Husmann.

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