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Handytarif: Wo man
am wenigsten zahlt

Tarifvergleich - Handytarif: Wo man
am wenigsten zahlt © Bild: Shutterstock

Der Kampf um den besten Handytarif ist ein dynamischer und nicht pauschal zu beantworten. Das zeigt nun auch eine Auswertung des Vergleichsportals tarife.at.

Für 2017 zeigte sich, dass virtuelle Anbieter, die sich in andere Netze einmieten (zum Beispiel spusu oder UPC) häufig am kostengünstigsten sind. Der Preisvergleich lohnt sich aber in jedem Fall, auch Premium-Anbieter wie A1 oder Drei haben zu bestimmten Jahreszeiten lohnende Angebote.

© tarife.at

Auf Basis von 1,5 Millionen Tarifvergleichen im Jahr 2017 warnt das Vergleichsportal tarife.at jedenfalls vor ungestützten Aussagen und rät zur Kontrolle: „Der Markt ist weiterhin dynamisch und erlaubt immer nur Momentaufnahmen. Darum übernimmt tarife.at das Screening im Tarifdschungel: In nur wenigen Sekunden durchforstet das Vergleichsportal alle verfügbaren Angebote und Optionen“, so Maximilian Schirmer, Geschäftsführer von tarife.at.

Spusu und UPC im Vorjahr am günstigsten

Im Jahresdurchschnitt war spusu in über einem Drittel der Fälle (34,96 %) der günstigste Anbieter in Österreich. Danach folgen UPC (17,05 %) und HELP Mobile (6,03 %). Betrachtet man das Ergebnis auf Monatsbasis, wechseln sich UPC und spusu alle paar Monate mit dem günstigsten Angebot ab. Der dritte Stockerlplatz geht an HELP mobile, das allerdings erst seit August verfügbar ist und seither A1 von Platz drei verdrängt hat.

Zu Jahresbeginn 2018 ist spusu (27,76 %) weiterhin der günstigste Anbieter im Land, gefolgt von yesss! (12,98 %). UPC und HELP mobile liegen dicht auf den Fersen, wiederum mit A1 und bob im Nacken.

Premiumanbieter schließen auf

Unterteilt man die Daten nach Premium-Anbietern (A1, T-Mobile, Drei), Tochtermarken (bob, yesss!, eety, tele.ring) und MVNO (virtuelle Anbieter, die sich in bestehende Netze einmieten), bestätigt das Ergebnis die Erwartungen: MVNO sind in der Regel (74,23 %) am günstigsten. Interessanterweise ist allerdings die Spanne zwischen den Tochtermarken (13,85 %) und den Premiummarken (11,92 %) relativ gering.

Der Direktvergleich zeigt, dass A1 beinahe über den gesamten Berechnungszeitraum hinweg preiswerter war als die hauseigene Discountmarke bob. Auch die Preisspanne zwischen T-Mobile und tele.ring ist geringer als vermutlich mehrheitlich angenommen. Wer daher Wert auf persönliche Betreuung und Service legt, sollte vielleicht gleich einen Premium-Anbieter wählen – insbesondere um die Weihnachtszeit: Da waren A1, T-Mobile und Drei – sowohl Hardware als auch Tarife betreffend – doppelt so häufig am günstigsten.