TANCREDI! Die populäre, sizilianische Oper von Rossini spielt am Theater an der Wien

Das Liebesdrama mit Happy-End spielt in 2 Akten

TANCREDI! Die populäre, sizilianische Oper von Rossini spielt am Theater an der Wien © Bild: Edward McGowan (Colagène)

Nach jahrelanger blutiger Fehde verbünden sich die verfeindeten Familien des Argirio und des Orbazzano gegen die Sarazenen, welche die Stadt belagern. Um die Einigkeit zu stärken, verspricht Argirio Orbazzano die Hand seiner Tochter Amenaide. Sie jedoch liebt Tancredi, der im Laufe des Bürgerkriegs enteignet und verbannt worden ist. Tancredi seinerseits weiß noch nichts von Amenaides geplanter Hochzeit mit Orbazzano. In ihrer Not will Amenaide Tancredi eine Botschaft übermitteln, in der sie ihn bittet, das Land von Orbazzano zu befreien. Doch der Brief gelangt in Orbazzanos Hände, worauf dieser glaubt, das Schreiben sei an den Sarazenenführer Solamir gerichtet. Amenaide wird verhaftet und zum Tode verurteilt. In dem Glauben, von Amenaide verraten worden zu sein, tritt unerkannt Tancredi auf, tötet Orbazzano und besiegt später als Anführer auch die Sarazenen. Das Volk jubelt Tancredi zu und die Liebenden erkennen ihre gegenseitige Treue. Einer Vereinigung des jungen Paares steht nichts mehr im Wege.

Rossini pur
Tancredi ist Rossini pur, ein wahres Feuerwerk an virtuosen und lyrischbeseelten Arien. Schon bald nach der Uraufführung im Februar 1813 im Teatro La Fenice in Venedig begann Tancredis Siegeszug über die europäischen Opernbühnen. Auch in Wien grassierte das ansteckende Rossinifieber; bereits 1817 wurde Tancredi erstmals im Theater an der Wien gespielt. Gegen Rossinis Popularität war selbst der eingefleischte Rossini-Gegner Richard Wagner nicht immun und zitierte Tancredis berühmte Auftrittskavatina „Di tanti palpiti“ im dritten Akt seiner Meistersinger von Nürnberg.

TANCREDI
Vorstellungen: 17., 19., 21., 23.10.2009, jeweils 19 Uhr
Theater an der Wien
Linke Wienzeile 6
1060 Wien