Taifun "Lekima" tobt in derzeit in Vietnam: Schon mehrere Tote und dutzende Verletzte

Behörden befürchten Steigen der Todesopferzahl Windgeschwindigkeiten bis zu 130 Kilometern/Stunde

Der Taifun "Lekima" hat in Vietnam mindestens drei Menschen in den Tod gerissen. Mehr als ein Dutzend Menschen wurden nach Angaben der Behörden verletzt. Es wird befürchtet, dass sich die Zahl der Toten noch erhöhen wird. Der Wirbelsturm hatte mit Windgeschwindigkeiten bis zu 130 Kilometer pro Stunde die Provinzen Ha Tinh und Quang Binh getroffen.

Drei Menschen, darunter ein 13-Jähriger, ertranken nach Angaben der Behörden bei dem Versuch, während des Sturms das Boot der Familie festzumachen. Mehr als 25.000 Häuser wurden in Quang Binh zerstört oder beschädigt, wie ein Mitarbeiter des Katastrophenschutzes mitteilte. In der Provinz Nghe An vernichtete der Taifun auf einer Fläche von mehreren tausend Hektar Reispflanzen. Rund 400.000 Menschen waren noch vor dem Auftreffen des Taifuns auf Land in Sicherheit gebracht worden.

"Lekima" zog nun nach Laos weiter und wurde dort nach Angaben des Wetterdienstes zu einem Tropensturm herabgestuft. (apa)