System KH Grasser: Markus R. Leeb
über den Umgang mit dem Skandal

Kommentar: Was ist Ihre MEINUNG zu diesem Thema

Diesmal wird es ihn erwischen.“ Den Satz habe ich in den vergangenen Tagen am häufigsten gehört. Nummer zwei auf der Hitliste war: „Der kommt doch sicher wieder davon.“ Die Rede ist selbstverständlich immer von Exfinanzminister Karl-Heinz Grasser und dem Buwog- Skandal. Interessant finde ich beim aktuellen Gesprächsthema Nummer 1, dass es nahezu niemanden gibt, der Grasser, für den die Unschuldsvermutung ebenso gilt wie für alle in die Causa involvierten Personen, nicht zutraut, eine gewaltige Sauerei begangen zu haben.

Immerhin spricht man von Amtsmissbrauch eines Regierungsmitglieds, und noch dazu zur Bereicherung. Da finde ich es umso merkwürdiger, dass es erst eine Anzeige der grünen Abgeordneten Gabriele Moser braucht, damit die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen auch auf Grasser und sein Umfeld ausdehnt. Bislang beschränkten sich die Ermittlungen auf jene beiden Personen, die sich selbst angezeigt hatten: Walter Meischberger und Peter Hochegger. Dabei sind umfassende Ermittlungen die einzig mögliche, saubere Antwort auf alle Vorwürfe, die im Raum stehen. Das ist nicht nur im Interesse von uns Steuerzahlern, sondern auch all jener, die derzeit unschuldig verdächtigt werden. Und wer schuldig ist, bekommt einen Richter.

Markus R. Leeb

leeb.markus@news.at

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KHG ist ueberreif fuer Stein Betrug an den Steuerzahler gehört hart bestraft. Es ist Zeit, dass KHG, der den Staat als Selbstbedienungsladen ansieht, die Zelle mit Elsner teilt

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Re: KHG ist ueberreif fuer Stein Ich bin einer Meinung. Er macht jetzt Anzeige wegen Amtsmissbrauch, weil angeblich die Unterlagen seiner Selbstanzeige weiter gegeben wurden, vielleicht hat er die Unterlagen selbst anonym weitergegeben, um nun wieder das Oper spielen zu können.

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