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Syrischer Flüchtling wegen Anschlagsplanung angeklagt

Sprengvorrichtung sollte in Kopenhagen gezündet werden

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat einen syrischen Flüchtling wegen eines geplanten Anschlags in Kopenhagen angeklagt. Der Beschuldigte soll nach Angaben der Behörde geplant haben, mit bei ihm sichergestellten Gegenständen eine Sprengvorrichtung herzustellen und diese in der dänischen Hauptstadt in einer größeren Menschenansammlung zu zünden.

Der damals 20-Jährige war nach den Angaben vom Montag im November festgenommen worden, als er versuchte, mit mehr als 17.000 Zündhölzern, einer Packung Feuerwerk, 17 Batterien, sechs Walkie-Talkies und zwei Küchenmessern im Gepäck von Deutschland nach Dänemark auszureisen. Der Syrer, der in einer Flüchtlingsunterkunft im Raum Biberach gewohnt hatte, sitzt in Untersuchungshaft.

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