Nach Blutvergießen von

Südsudan: Waffenstillstand

Präsident Kiir und Rivale Machar einigen sich auf Feuerpause und Gespräche

Südsudan © Bild: Reuters/Akena

Der südsudanesische Präsident Salva Kiir und sein rebellischer ehemaliger Stellvertreter Riek Machar haben sich kurz vor dem Ablauf eines Ultimatums der Nachbarstaaten auf einen Waffenstillstand geeinigt. Zudem wollen beide Seiten Friedensgespräche beginnen, die in Äthiopien stattfinden sollen. Dies teilte die ostafrikanische Regionalorganisation IGAD am Dienstag mit.

Es gab zunächst keine Angaben darüber, wann die Feuerpause in Kraft tritt. Der Sondergesandte der IGAD im Südsudan, General Lazaro Sumbeiywo, beglückwünschte Kiir und Machar zu diesem Schritt. Mit ihm sollen am Ende auch die politischen Differenzen ausgeräumt werden, die zu dem Konflikt geführt hatten. Im Südsudan toben seit Mitte Dezember schwere Kämpfe.

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