Suche nach vermissten Soldaten im Irak: Angriff auf Stützpunkt Alliierter in Baquba

Dabei kamen mindestens sechs Angreifer ums Leben

Tausende von US-Soldaten suchen im Irak nach drei amerikanischen Soldaten, die bei einem Angriff von Aufständischen verschleppt worden waren. Die US-Armee berichtete, die Truppen durchkämmten das Gebiet südlich von Bagdad und gingen allen Hinweisen der irakischen Bevölkerung nach. Unterdessen griffen Aufständische einen Stützpunkt der alliierten Truppen an.

Das US-Militärkommando meldete unterdessen, die Koalitionstruppen hätten im Nordosten von Bagdad sechs mutmaßliche Angehörige einer Schiiten-Miliz gefangen genommen. Diese sollen Waffen aus dem Iran in den Irak geschmuggelt haben. Sie seien an Angriffen auf irakische Zivilisten und ausländische Soldaten beteiligt gewesen.

50 mutmaßliche Aufständische griffen an
Rund 50 mutmaßliche Aufständische griffen einen Stützpunkt der alliierten Truppen im Zentrum der Stadt Baquba an. Die irakischen Streitkräfte erklärten, das folgenden Feuergefecht mit den US-Soldaten habe mindestens sechs der Angreifer das Leben gekostet.

Die Aufständischen hätten auf das Gebäude in der Innenstadt geschossen und dabei zwei irakische Soldaten verletzt. Eine halbe Stunde später reagierten die US-Truppen und setzten Kampfhubschrauber gegen die Angreifer ein. Augenzeugen sagten, über dem Stadtteil steige dichter Rauch in den Himmel.

Der gemeinsame Stützpunkt von US- und irakischen Truppen war vor zwei Monaten in einem dreigeschoßigen Verwaltungsgebäude eingerichtet worden. Aus Kreisen der irakischen Streitkräfte verlautete, wegen der Gewalt in der Region sei das Haus zuvor geräumt worden. (apa/red)