Suche nach deutschem Adeligen: 14-Jähriger nach Museumsbesuch verschwunden

Bayerische Polizei befragt Autofahrer nach Spuren

Das mysteriöse Verschwinden des 14-jährigen Felix von Quistorp gibt der bayerischen Polizei weiter Rätsel auf: Auch fünf Tage nach Bekanntwerden des Vermisstenfalls hatten die Ermittler weiter keine Hinweise auf den Verbleib des adeligen Jugendlichen, wie ein Polizeisprecher in Landshut.

Nachdem groß angelegte Suchaktionen bei Hohenthann-Weihenstephan als letztem bekanntem Aufenthaltsort des 14-Jährigen ergebnislos geblieben waren, wollte die Polizei Autofahrer in dem Ort nach möglichen Beobachtungen befragen.

Felix von Quistorp war während eines Besuchs bei seinem Großeltern in Weihenstephan nach einem Museumsbesuch verschwunden. Noch am selben Abend hatten Polizisten und Feuerwehrleute vergeblich nach dem 1,80 Meter großen 14-Jährigen gesucht. Auch der spätere Einsatz eines Hubschraubers und einer Hundestaffel brachte die Ermittlern nicht auf die Spur des Jugendlichen. Die Polizei richtete daraufhin eine Sonderkommission ein; dem Sprecher zufolge waren die Hintergründe des Falls aber auch am Dienstag völlig unklar. Zwar gebe es weiter keine Hinweise auf ein Verbrechen an dem 14-Jährigen, aber auch keine Anhaltspunkte für den Grund seines Verschwindens.
(APA/red)