Sturm - Innsbruck von

Remis am Tivoli

1:1 in mehr oder weniger bedeutungslosem Spiel. Schreter und Kainz treffen.

Sturm - Innsbruck - Remis am Tivoli © Bild: GEPA/Beganovic

Wacker Innsbruck und der entthronte Meister Sturm Graz haben sich in der vorletzten Runde der Fußball-Bundesliga im Tivoli-Stadion 1:1 (1:0) getrennt. Durch das gleichzeitige Remis von Ried bei der Admira liegen die Steirer (5.) weiterhin einen Zähler vor Ried und drei vor den Tirolern. Zum Saisonabschluss am Donnerstag muss Innsbruck bei Rapid antreten. Die Grazer empfangen die Wiener Austria.

Die Tiroler erwischten im letzten Heimspiel der Saison vor 6.700 Zuschauern einen Traumstart. Sturmspitze Schreter schloss in der 5. Minute eine schöne Aktion über Merino und Schütz zum 1:0 ab. Auch nach der Führung waren die Innsbrucker das aktivere Team, Großchancen blieben vor der Pause aber Mangelware. Auch Sturm kam nur selten gefährlich vor das Tor. In der 18. Minute hatten die Steirer aber Pech, als Bukva nur die Latte traf.

Die Gastgeber, die vor der Partie das Quartett Bea, Harding, Burgic und Ildiz mit Blumen verabschiedet hatten, mussten Tormann Safar zur Pause wegen Knieproblemen auswechseln. Für ihn kam Egger ins Spiel, der nach rund einer Stunde von Bukva erstmals ernsthaft geprüft wurde.

Glücklicher Ausgleich
Für Wacker fand kurz darauf Schreter (64./68.) zwei gute Möglichkeiten vor. Eine Viertelstunde vor Schluss kamen die Grazer aber zum Ausgleich. Kainz (75.) drückte einen verunglückten Schuss von Bodul über die Linie. Die besten Möglichkeiten auf die Entscheidung vergab der eingewechselte Bergmann (84.), der gleich zweimal an Sturm-Schlussmann Gratzei scheiterte.

Reaktionen
Thomas Kristl (Trainer Sturm Graz): "Wir haben zu Beginn einen Rückschlag hinnehmen müssen, wobei für mich ein Foul und ein Abseits vorangegangen sind. Der Fehler war, dass meine Mannschaft in diesem Moment das Spiel eingestellt hat. Positiv war, dass wir zurückgekommen sind und die Zuschauer am Tivoli ein gutes Spiel gesehen haben. So gesehen bin ich mit dem 1:1 zufrieden."

Walter Kogler (Trainer Innsbruck): "Wir haben einige Chancen nicht verwandelt. Das Ergebnis ist in Ordnung, wir können einfach nicht 90 Minuten Powerfußball spielen, auch wenn wir es wollten. Nach der unglücklichen Niederlage gegen Mattersburg (Anm.: 3:6) wollten wir die Saison korrekt zu Ende spielen und das gelingt uns."