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Sturm Graz auf
Europacup-Kurs

Steirer können nach 2:1 im Ländle mit EL-Quali planen

Sturm Graz ist am Sonntag endgültig auf Kurs Richtung Fußball-Europacup eingeschwenkt. Durch den 2:1-Auswärtssieg gegen den SCR Altach wurde Rang drei, der auf jeden Fall zur Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation berechtigt, um vier Punkte vor den Vorarlbergern abgesichert. Unterdessen verschärfte sich beim Ländle-Club nach bereits acht sieglosen Partien die Krise.

Bei Sturm hingegen war nach den ersten Punkten in der Fremde in diesem Jahr große Erleichterung spürbar. "Das ist ein extrem wichtiger Sieg für uns", erklärte Christian Schulz, Sturms Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:0.

Im Idealfall könnte Sturm einen Endrang unter den Top-3 schon in der kommenden Runde fixieren - und zwar dann, wenn das Auswärtsspiel am Sonntag gegen Rapid gewonnen wird und Altach am Samstag in Mattersburg verliert. An dieses Szenario glaubt Trainer Franco Foda aber offenbar nicht. "Der Kampf um die Europacup-Teilnahme wird erst in der letzten Runde entschieden", prophezeite der Deutsche, für dessen Mannschaft auch noch Platz zwei in Reichweite ist. Drei Runden vor Schluss liegen die "Blackys" drei Punkte hinter der Austria.

Unterdessen können sich die Altacher darauf einstellen, Red Bull Salzburg im Cupfinale am 1. Juni in Klagenfurt gegen Rapid die Daumen drücken zu müssen. Nur bei einem Sieg des Meisters würde auch Tabellenrang vier zum Antreten in der Europa-League-Quali berechtigen. Der fünftplatzierten Admira fehlen sieben Zähler auf die Rheindörfler.

An den Europacup will Trainer Martin Scherb derzeit aber ohnehin nicht denken - zu groß ist die Enttäuschung über die jüngste Misserfolgsserie des Winterkönigs, der nach Rapid die schlechteste Frühjahrsmannschaft ist. "Eine Unachtsamkeit bei einem Freistoß war der Knackpunkt des Spiels", meinte Scherb mit Blick auf die Entstehung des ersten Gegentreffers.

Dabei wäre für die Vorarlberger durchaus mehr möglich gewesen, schließlich präsentierten sie sich über weite Strecken als das initiativere Team. "Uns fehlt im Moment sicher auch das Glück", vermutete Scherb. Sein Club holte aus den jüngsten neun Duellen mit Sturm lediglich zwei Punkte, seit dem Amtsantritt des Niederösterreichers im Winter reichte es aus 13 Spielen gerade einmal zu 11 Punkten.

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