Stürme und schwere Regenfälle in China: Mindestens 36 Personen verlieren ihr Leben

Wasser- und Erdmassen richten Verwüstungen an

In China sind durch heftige Stürme und anhaltenden Sommerregen in den vergangenen Tagen 36 Menschen ums Leben gekommen. Die Wasser- und Erdmassen hätten im ganzen Land Verwüstungen angerichtet, berichteten Medien am Montag.

In der südwestlichen Provinz Yunnan wurden der Nachrichtenagentur Xinhua zufolge elf Menschen durch Regengüsse, Hagelstürme, Springfluten und Erdrutsche getötet. Neben einigen Verletzten würden sechs Menschen vermisst. In der Nachbarprovinz Sichuan lösten die Stürme ebenfalls Fluten aus.

Dort starben in der vergangenen Woche 14 Menschen, wie die Zeitung "China Daily" berichtete. Im Nordwesten Chinas ließen die Fluten Dämme brechen und zerstörten Häuser unter anderem in der Stadt Huludao. Acht Menschen kamen nach Angaben von Xinhua ums Leben. Im Zentrum des Landes bot sich ein ähnliches Bild, auch dort starben Menschen.

Damit sind durch Stürme und Springfluten allein im Süden und Südwesten Chinas seit Ende Mai mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen. Die Meteorologen warnten die Chinesen vor weiteren Stürmen in den kommenden Tagen.
(apa)